Geräuschärmeres Fahren zwischen Hietzing und Stranzenbergbrücke

Verkehrsfreigabe der Maxingstraße am Freitag

Wien (OTS) - Eine Hauptroute im 13. Bezirk als Nord-Süd-Verbindung zwischen dem Wiental und Hetzendorf/Speising bzw. weiter dann Atzgersdorf, die auch von mehreren Buslinien befahren wird, bildet der Straßenzug Maxingstraße - Montecuccoliplatz - Elisabethallee -Stranzenberggasse - Stranzenbergbrücke über die ÖBB-Gleise. Durch die große Verkehrsbelastung war der Straßenbelag, zu einem guten Teil noch - bei den Abrollgeräuschen relativ lautes - Kleisteinpflaster, erneuerungsbedürftig geworden und wurde jetzt durch eine geräuscharme bituminöse Fahrbahndecke sowie in den Stauräumen und Kurvenbereichen durch Betonfelder ersetzt. Außerdem waren vor den eigentlichen Straßenbaumaßnahmen der MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr), mehrere Einbauten -WIENSTROM, WIENGAS, Wiener Wasserwerke, Telekom - durchzuführen bzw. mit den Arbeiten der Straßenbauer zu koordinieren, verweisen seitens der federführenden MA 28 OStBR DI Peter Ruso und DI Martin Vollmost unisono auf die verschachtelten Maßnahmen hin. Die reinen Straßenbauarbeiten konnten in nur 54 Arbeitstagen bewältigt werden, allerdings zum Teil unter extremen Bedingungen für die dort Beschäftigten - so wurden beispielsweise beim Asphalteinbau neben dem Fertiger in Kopfhöhe Temperaturen von mehr als 70 Grad gemessen. Die Verkehrsfreigabe - und damit das Wegfallen der Umleitungsstrecke Trauttmansdorffgasse - Wattmanngasse - Würzburggasse - wird am Freitag, dem 29. August, in den Nachmittagsstunden erfolgen.****

Die einzelnen Bauabschnitte (MA 28) und die ausgeführten Maßnahmen:

o Bauabschnitt 1 - Stranzenberggasse. Die vorhandene Kleinsteindecke wurde durch eine bituminöse Fahrbahndecke und im Stauraum vor der Fasangartengasse durch eine Betondecke ersetzt. o Bauabschnitt 2 - Elisabethalle und Montecuccoliplatz im Zuge Maxingstraße. Anstelle der ursprünglichen Kleinsteinpflasterung wurde in Anbetracht der hohen Verkehrslasten, speziell in den

Kurvenbereichen, eine Betondecke hergestellt.
o Bauabschnitt 3 - Maxingstraße. Hier wurden die Baumaßnahmen in

nur drei Wochen, davon eine Woche Komplettsperre, abgewickelt. Die alte bituminöse Fahrbahndecke wurde abgefräst und durch einen hochstandfesten Belag aus Splittmastix-Asphaltbeton ersetzt. Rund 100 Abdeckungen für die Einbauten (Kanalgitter, Schachtabdeckungen, Deckel von Sperrventilen und Schiebern) wurden ebenfalls erneuert und /oder versetzt. Auch die Bushaltestelle bei der Gloriettegasse wurde umgebaut, erhielt eine Betondecke, dazu wurde ein Wartehäuschen errichtet. o Der Radweg in der Elisabethallee, der im Wiener Hauptradwegenetz eine wesentliche Erschließungsachse in Ost-West-Richtung bildet, wurde mit einem neuen bituminösen Belag versehen. Zusätzlich wurde mit den beidseitigen Radfahrstreifen in der Stranzenberggasse, die an den Radweg in der Elisabethallee anbinden, ein weiterer Abschnitt des Nord-Süd-Hauptradwegs in Hietzing fertiggestellt.

Im Rahmen des mit insgesamt 1,1 Millionen Euro (15,4 Millionen Schilling) veranschlagten Projekts wurden (alle Zahlen gerundet) 10.000 Quadratmeter Asphaltbeton und 3.000 Quadratmeter Betondecke hergestellt. Auf den Gehsteigen und Radwegen wurden 1.400 Quadratmeter Gussasphalt und Asphaltbeton eingebaut, dazu wurden 600 Laufmeter neue Granitrandsteine verlegt.

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