ÖH fordert 250 Mio Euro als erstes Notfallpaket

Forschung und Lehre müssen gesichert und ausgebaut werden

Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) schließt sich den Forderungen der Proko nach Handlungen in der Forschungspolitik an und fordert ein Notfallpaket von 250 Mio Euro für Lehre und Forschung.

"Nur mit diesem Notfallpaket von 250 Mio Euro kann der Lehrbetrieb gesichert und die Forschung vorangetrieben werden. Ohne dieses Geld werden die Universitäten nie `Weltklasse` Niveau erreichen können, geschweige denn hochwertige Bildung und Ausbildung garantieren können.", so Ralph Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH.
Und weiter: "Der Status Quo, der massive Einsparungen birgt, führt bloß direkt in einen Numerus Clausus, erhöhte Studiengebühren und auch selektive Studienplatzbewirtschaftung. 1,6% des Bip für die Universitäten wäre das Minimum.", schließt Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH.

"Die Aufrechterhaltung des Betriebes ist bei der derzeitigen Situation mehr als fraglich. Die Forschungsquote muss mindestens 2,5% betragen, dies ist jedoch in der jetzigen Lage, in der sich die Universitäten befinden, ein Ding der Unmöglichkeit.", erklärt Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH. Weiter:"Wenn immer nur geredet wird, aber nie gehandelt, so scheint das eine bloße Hinhaltetaktik zu sein, die ins Nichts führt. Gerade innovative Forschungsprojekte von DissertantInnen werden durch die Sparmaßnahmen besonders betroffen sein. Hier bedarf es einer Förderung und keiner finanziellen Aushungerung.", meint Fuchs.

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