40 Mio EUR EIB-Co-Finanzierung für PPP-Projekt der SCHIG

Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags zwischen SCHIG und EIB für das Projekt Güterterminal Graz-Süd - Werndorf

Wien (OTS) - Prof. Ewald Nowotny, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), und die Geschäftsführung der Schieneninfrastrukturfinanzierungs-Gesellschaft mbH (SCHIG), Dr. Helmut Falschlehner und Mag. Gilbert Trattner, haben am Donnerstag einen Finanzierungsvertrag für den Güterterminal Graz-Süd - Werndorf unterzeichnet. Damit wird das erste Public-Private-Partnership -Projekt für die Schiene in Österreich mit 40 Mio EUR aus EIB-Mitteln mitfinanziert.

Der mit Ende des Monats scheidende EIB-Vizepräsident Prof. Nowotny freute sich im Rahmen der Vertragsunterzeichnung über die Finanzierungsvereinbarung für ein österreichisches Projekt: "Die Europäische Union bemüht sich, Projekte für umweltschonende Verkehrsträger besonders zu fördern - wie dieses hier. Mit dem Güterterminal Werndorf wird und soll eine Verlagerung des Straßengüterverkehrs auf die Schiene erfolgen." Der Güterterminal wurde als öffentliche Anlage für den kombinierten Ladungsverkehr ausgebaut und verfügt über eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung mit der Südbahnstrecke Graz - Spielfeld und der geplanten Koralmbahn ebenso wie mit einem direkten Autobahnanschluss an die A9, die Pyhrn-Autobahn.

Die Gesamtinvestitionssumme von 110 Mio EUR beinhaltet Investitionen in die Schieneninfrastruktur in der Höhe von ca. 67 Mio EUR, womit die ursprünglich angesetzte Kostenschätzung von 79 Mio EUR deutlich unterschritten werden konnte. Dr. Falschlehner, Geschäftsführer der SCHIG, die das Projekt im Auftrag des Verkehrsministeriums als öffentlicher Partner konzipiert und abgewickelt hat: "Gerade in Zeiten knapper Budgets ist Entwicklung alternativer Finanzierungsquellen ein wichtiges Anliegen, wobei PPP-Modelle in bestimmten Bereichen als geeignete Finanzierungsmodelle zur Enlastung der öffentlichen Hand beitragen können. Ich bin überzeugt, daß dieses Projekt als erfolgreiches PPP-Modell als Beispiel für andere Projekte dienen kann."

Ebenfalls anwesend bei der Vertragsunterzeichnung war auch Franz Glanz, der Geschäftsführer des Cargo Center Graz (CCG), des privaten Partners im PPP-Modell: "Wir freuen uns über die optimale Verkehrsanbindung unseres Terminals und sehen erhebliche Entwicklungschancen in der EU-Erweiterung und Positionierung des Cargo Center Graz als wichtigste Drehscheibe entlang der neuen Verkehrsachsen zwischen Ost und West."

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