SP-Haider: Jetzt Offenbarungseid der ÖVP bei Abstimmung im Parlament!

Voest-Verkauf über die Börse gefährdet den Bestand des Unternehmens=

"Es darf zu keinem Ausverkauf der VOEST kommen. Wir werden alle Möglichkeiten ergreifen, um dieses Vorhaben der schwarz-blauen Regierung zu verhindern", sagte SP-Chef Erich Haider Donnerstagvormittag in Linz. Eine Abordnung von 30 VOEST-Mitarbeitern mit Betriebsrat und SP-Abgeordneten Dietmar Keck an der Spitze überreichte Erich Haider und dem SP-Bundesvorsitzenden Alfred Gusenbauer je eine Statue der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Metall- und Bergarbeiter. SP-Chef Erich Haider: "Bei der Sondersitzung des Nationalrates kommenden Dienstag wird die ÖVP einen Offenbarungseid ablegen müssen. Bei einer namentlichen Abstimmung, wer für den Ausverkauf der VOEST eintritt!"

"Wenn jetzt die VOEST über die Börse verkauft werden soll, ist in weiterer Folge der Bestand des Unternehmens, von dem 14.500 Arbeitsplätze abhängig sind, gefährdet. Niemand kann sagen, wer tatsächlich die VOEST-Anteile kaufen und letztlich dann das Sagen in diesem hervorragend arbeitenden Unternehmen haben wird. Es kann zerstückelt und filetiert werden. Ich werde mich in Oberösterreich mit aller Kraft gegen das Vorhaben dieser schwarz-blauen Regierung stemmen – es darf einfach nicht zu einem schnellen Ausverkauf der VOEST kommen", so SP-Chef Erich Haider.
Bei der Sondersitzung des Nationalrats am kommenden Dienstag in Wien wird es zu einem Offenbarungseid kommen müssen. "Wenn die ÖVP-Abgeordneten aus Oberösterreich namentlich abstimmen, ist klar zu sehen, wer für einen Ausverkauf eines oberösterreichischen Vorzeigeunternehmens ist und wer nicht. Hier darf man auch messen, ob ein Beschluss des Landtags gegen einen Totalverkauf der VOEST auch in Wien umgesetzt werden kann oder die Schüssel-Hörigkeit einfach größer ist."
Die Mehrheit der Oberösterreicher ist gegen einen Ausverkauf der VOEST. "Sie werden am 4. September, einen Tag vor der ÖIAG-Aufsichtsratssitzung, mit einer imposanten Menschenkette von der VOEST bis zum Landhaus in Linz ihre Sorgen eindrucksvoll dokumentieren", so SP-Chef Erich Haider.

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