Kautz: Minimale Erhöhung der Bezüge nicht ausreichend

Verordnete Erhöhung der Bezüge um 1,80 Euro im Monat löst nicht die finanziellen Probleme der Zivildiener

St. Pölten (SPI) - "Zivildiener leisten einen entscheidenden Beitrag in unserer Gesellschaft. Rettungsorganisationen, Krankenpflege oder Behindertenbetreuung wären ohne ihren Einsatz nicht mehr vorstellbar," betont LAbg. Herbert Kautz die Leistungen der Zivildiener in Österreich. "Für eine derart bedeutende Leistung steht den Zivildienern aber auch eine entsprechende Entschädigung zu. Daher ist die Erhöhung der Pauschalvergütung um lediglich 1 Euro und 80 Cent bei weitem nicht angemessen," so LAbg. Kautz weiter.****

Die Diskussion um eine "Angemessene Verpflegung" für Zivildiener zieht sich mittlerweile in die Länge. In einer Verordnung erhöhte nun der Innenminister die Pauschalvergütung der Zivildiener von 179,90 Euro auf 181,70 Euro im Monat. "Den Zivildienern stehen damit rund 6 Euro pro Tag zur Verfügung - bei weitem zu wenig um wirklich den Lebensunterhalt bestreiten zu können. Es kann nicht angehen, dass eine Diskussion um eine angemessene Entschädigung von jungen Menschen, die Bedeutendes für die Gesellschaft leisten mit der Erhöhung ihrer Monatsbezüge von nicht einmal 2 Euro abgeschlossen sein kann. Die erbrachten Leistungen müssen honoriert werden, denn die Zivildiener wollen ja nicht reich werden mit ihrer Tätigkeit, sondern lediglich einen angemessenen Lebensunterhalt. Auf diese Weise treibt man die jungen Menschen in Schulden - und das kann ja nicht das Ziel des Herrn Bundesminister sein," so Kautz abschließend. (Schluss) kr

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