360.000 Österreicher im Pensionskassen-System

Wien (OTS) - Die Pensionskassen Österreichs als wesentliche Know-how-Träger auf dem Gebiet der betrieblichen Altersvorsorge festigen ihre Stellung. Zeigte eine repräsentative Gallup-Umfrage im Vorjahr, dass drei von vier Österreichern eine betriebliche Zusatz-Pension für wünschenswert halten, wird dies durch die starke Nachfrage nach der Wunsch-Vorsorgeform im heurigen Jahr bestätigt. Im ersten Halbjahr haben weitere 330 Unternehmen erstmalig eine Pensionskassenlösung eingeführt; die Zahl der Anwartschafts- und Leistungsberechtigten überstieg im August 360.000 Personen.

Damit wird vom Markt anerkannt, dass die Pensionskassen die betriebliche Vorsorge in Österreich aufgebaut und das System nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ weiterentwickelt haben. Letzteres gilt vor allem für die Unverfallbarkeit der eingezahlten Beiträge, die Möglichkeit von Arbeitnehmerbeiträgen, die Transparenz und das persönliche Pensionskonto, welches bei den Pensionskassen Standard ist. Im Vergleich mit anderen Ländern der EU weist Österreich hinsichtlich der ergänzenden Altersvorsorge noch großen Aufholbedarf auf: Während in Österreich nur rund jeder Sechste der unselbständig Erwerbstätigen in den Genuss einer betrieblichen Altersvorsorge kommt, sind es im EU-Schnitt jeder Zweite. Die Bedeutung von Pensionskassen/fonds wird auch von einer eben beschlossenen EU-Richtlinie unterstrichen.

Die Idee "betriebliche Altersvorsorge" ist richtiger denn je

Bis Ende Juli haben sich auch die Veranlagungsergebnisse gebessert, aktuell liegen die meisten Veranlagungs- und Risikogemeinschaften in einer Bandbreite von plus 4% bis plus 6 %. Es sieht danach aus, dass die Schlechtwetterperiode an den Kapitalmärkten zu Ende geht und berechtigte Chance auf ein "normales" Ergebnis besteht. Auch dies ist sicher ein Grund für die gesteigerte Nachfrage nach betrieblichen Zusatz-Pensionen.

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