ARGE-ÖIAG: ArbeitnehmerInnenvertreter gegen voest-Verkauf

Wien (ÖGB/ARGE-ÖIAG). Zur Berichterstattung über den gestrigen Privatisierungsausschuss der ÖIAG hält die ARGE-ÖIAG fest, dass die Beschlüsse mit Mehrheit der Eigentümervertreter gefasst wurden. Ein Vorschlag der ArbeitnehmerInnenvertreter, beim Verkauf der ÖIAG-Anteile an der voestalpine vorerst jenen Anteil, der die 25% plus eine Aktie übersteigt zu veräußern (9,7 Prozent), wurde mehrheitlich abgelehnt. ++++

Die Arbeitnehmervertreter haben dem Vorschlag des ÖIAG-Vorstandes betreffend die weitere Vorgangsweise zum Verkauf der voest-Anteile nicht zugestimmt. Am 5. September wird sich der Aufsichtsrat neuerlich mit der Thematik befasst. Mit Verwunderung nimmt die ARGE-ÖIAG die große Eile beim Verkauf zur Kenntnis - wurde doch bis zum bekannt werden der geheimen Arbeitsgruppe Minerva eine Privatisierung der voest derzeit ausgeschlossen.

ÖGB, 27. August 2003
Nr. 700

Rückfragen & Kontakt:

Gottfried W Sommer
Handy: 06641006917
ARGE-ÖIAG Sekretär
ÖIAG
01 71114 375

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB0003