Wittmann: Grünen-Sportsprecher soll sich bei Graf entschuldigen

Wien (SK) "Die Grünen sollen den Sport nicht verunglimpfen. Verallgemeinerungen sind unzulässig und schaden dem österreichischen Sport", so SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann zu den pauschalen Doping-Verdächtigungen, die Grünen-Sportsprecher Brosz gegenüber Sportlern vorbrachte. Brosz hatte am Dienstag in einer Aussendung ironisch die "unglaubliche Pechserie" österreichischer Athleten beklagt und verletzungsbedingte Absagen generell in einen Zusammenhang mit Doping gestellt. Dabei hat Brosz auch die 800-m-Läuferin Steffi Graf in den Kreis seiner Verdächtigungen einbezogen. ****

Mit großer Empörung reagierte SPÖ-Sportsprecher Peter Wittmann auf die von Brosz getätigten Verdächtigungen gegen österreichische Athleten und damit auch gegen Stefanie Graf, die zum 800 Meter WM-Finale in Folge einer Schnittverletzung am Fuß nicht antreten konnte. Wittmann: "Brosz soll zur Kenntnis nehmen, dass Stephanie Graf alleine in Paris in den letzten Tagen zweimal einer Dopinguntersuchung unterzogen wurde, die kein Ergebnis brachte. Diese Weltklasse-Sportlerin nun in ein Boot mit Dopingverdächtigten zu werfen, ist eine Frechheit."

Überhaupt könne man "über den Zugang der Grünen zum Sport nur verwundert sein", so Wittmann am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Wittmann abschließend: "Ich fordere Herrn Brosz auf, sich in aller Form bei Stephanie Graf zu entschuldigen." (Schluss) wf/mm

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