Muttersein und erfülltes Berufsleben machbar machen

Trunk: Lasst den jungen Menschen ihre Partys, nehmt ihnen lieber die Existenzangst

Klagenfurt (SP-KTN) - "Es ist nötig Konzepte zu entwickeln, die
in das Jahr 2003 passen und nicht ins 19.-Jahrhundert, das setzt aber mehr Realitätsbezug von ÖVP und FPÖ voraus", stellt die Vorsitzende der SPÖ-Frauen in Kärnten, NRAbg. Melitta Trunk, fest. Derzeit sei die schwarz-blaue Regierung aber so sehr damit beschäftigt Maßnahmen zu evaluieren, die die Frauen zurück an den Herd drängen sollen, dass sie die Zeichen der Zeit negieren würden, kritisiert die SP-Abgeordnete. "Über Strafsteuern für Kondombenutzer, wie es die FPÖ vorschlägt möchte ich in Zeiten von Aids aber auch nicht einmal mehr diskutieren müssen, sondern lieber darüber ob junge Menschen sie nicht kostenlos bekommen sollten".

"Aufgabe der Politik ist es nicht den Menschen vorzuschreiben, wie sie leben müssen, sondern ihnen in form von modernen und zukunftsorientierten Zugängen die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um selbst bestimmtes Leben möglich zu machen. Die Familienpolitik von ÖVP und FPÖ macht genau das Gegenteil", sagt Trunk und ergänzt: "Woher bitte nehmen Ministerin Gehrer oder auch andere Politikerinnen wie Rauch-Kallat das Recht über die jungen Menschen in Österreich und die Form, wie sie ihr Leben gestalten wollen zu urteilen?".

"Das derzeitige Angebot der Kinderbetreuung in Österreich und insbesondere in Kärnten ist unflexibel, teilweise unleistbar und alles andere als bedarfsgerecht", kritisiert Trunk und ergänzt: "Da kann man aber auch nicht wie NRAbg. Scheucher die Diskussion für eine Werbeeinschaltung einer bestimmten Institution nutzen, sondern muss sich grundsätzliche Gedanken machen und den jungen Menschen ein Konzept bieten, dass nicht an das abgehetzte Frauenbild vergangener Tage erinnert, sondern sich an der Gesellschaftsrealität vom hier-heute-und-morgen orientiert", schießt Trunk.

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