Sicherheitspaket für Senioren 2: Hilfeschrei aus dem Bereich der Senioren muß Polizei zum Handeln zwingen!

Senioren sind größte Opfergruppe der ansteigenden Kriminalität!

Wien, 27-08-2003 (fpd) - "Einen Hilfeschrei aller Bevölkerungsgruppen, vor allem aber bei den Senioren" orteten heute der Obmann des Wiener Seniorenringes, Bundesrat Mag. John Gudenus sowie der Obmann des Niederösterreichischen Seniorenringes, Ludwig Brunner während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Wiener Landesobmann-Stellvertreter LAbg. GR Heinz-Christian Strache.

Die Senioren seien bei weitem die größte Opfergruppe der ansteigenden Kriminalität und es sei ein Gebot der Stunde dieser Bevölkerungsgruppe einen besonderen Schutz angedeihen zu lassen. Vor allem die Überfälle im Wohnhaus, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder in den Grünanlagen mit Handtaschenraub seinen in den letzten Jahren rasant angestiegen, so der Obmann des Wiener Seniorenringes, Bundesrat Mag. John Gudenus. Aus vielen Gesprächen mit den Betroffenen sei herauszuhören, daß viele Senioren immer öfter Angst haben nach 19.00 Uhr das Haus zu verlassen, da mit Einbruch der Dunkelheit auch die Gefahr von Übergriffen immer mehr ansteige.

Auch die sg. "Bankbehebungsanschlussraubdelikte" sowie der Trickdiebstahl in den Bankfoyers durch organisierte Banden seien derzeit stark im Aufwind begriffen und es stelle sich daher die Frage, wie dieser Entwicklung energisch entgegengetreten werden könne. Vor diesem Hintergrund sei auch die Überlegung des "Bayrischen Modells" zu diskutieren, wobei entweder das Bundesheer oder freiwillige Bürger für Rayonkontrollen den Polizeibehörden zur Unterstützung unterstellt werden könnten. Diese Einrichtung solle jedoch nur als Übergangslösung gedacht sein, bis die geforderten 1000 Polizeibeamten für Wien ihren Dienst antreten können, so der NÖ-Seniorenringobmann Ludwig Brunner.

Ein Sicherheitsgipfel für Wien und Niederösterreich sei jedenfalls unumgänglich und auch die von Landesobmann-Stellvertreter Heinz-Christian Strache geforderten Präventionsmaßnahmen zur Verbrechensminimierung müssten umgehend in Angriff genommen werden, so die beiden Seniorensprecher abschließend.(Schluß) jen

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