Haberzettl droht in NEWS mit großangelegter Streikwelle

Gewerkschaftsallianz "infra" mit geheimen Aktionsplan. Sprecher Haberzettl will Regierung "Grenzen aufzeigen".

Wien (OTS) - In der heute Mittwoch erscheinenden neuen Ausgabe des Nachrichtenmgazin NEWS droht Wilhelm Haberzettl, Boss der Eisenbahnergewerkschaft und als Sprecher der Gewerkschaftsallianz "infra" Vertreter von 600.000 Mitgliedern, mit einer großangelegten Streikwelle, die das ganze Land lahm legen könnte. Die "infra", der sieben Gerwerkschaften (u.a. Post, Eisenbahn, Handel/Transport/Verkehr und Gemeindebedienstete) angehören, hat bereits einen geheimen Aktionsplan ausgearbeitet und will laut NEWS-Bericht "notfalls solidarisch streiken". Auftaktveranstaltung der Proteste ist eine "Menschenkette" am 4. September in der Voeststadt Linz.

Ziel der Aktionen sei es laut Haberzettl, "der Regierung die Grenzen betreffend Voest-Privatisierung, ÖBB-Reform, Post- und Telekomverkauf aufzuzeigen", zitiert NEWS den neuen starken Gewerkschaftsboss. Die Solidarität der einzelnen Gewerkschaften könne am Ende der Eskalationsskala dazu führen, dass beispielsweise als Protest gegen die Voestalpine-Totalprivatisierung Bahn, Post, Telekom, AUA und andere gemeinsam streiken. Haberzettl will laut NEWS nicht ausschließen, dass das ganze Land lahm gelegt wird, sollte die Regierung an ihren Plänen festhalten.

Solidarisch erklären sich die Gewerkschaften auch mit den AUA-Piloten, da in bestehende Kollektivverträge nicht eingegriffen werden dürfe, zitiert das Nachrichtenmagazin den Post-Gewerkschaftsboss Gerhard Fritz. Dieser Begründet die neue Solidarität mit der "Ignoranz der Regierung". Die Antwort darauf könnten Demonstrationen und Streiks sein, wie sie die Zweite Republik noch nicht erlebt hat.

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0007