Rumpold: "ÖIAG-Skandal hat eine Riesen-Chance für Haider eröffnet"

Gernot Rumpold will als neuer persönlicher Berater "die Marke Jörg Haider wieder groß machen".

Wien (OTS) - Das Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe ein Exklusiv-Interview mit Jörg Haiders neuem "persönlichen Berater" Gernot Rumpold. Rumpold, der als PR-Unternehmer zuletzt erfolgreich für den - ausgerechnet von Haider bekämpften - Eurofighter geworben hatte, kehrt nach dreijähriger Abstinenz wieder zu Haider zurück.

Nach einem ersten ausführlichen Gespräch mit Haider am Dienstag der vorigen Woche und ersten Sitzungen mit Haiders engstem Umfeld ist Haiders Strategie für diesen politischen Herbst laut Rumpold klar abgesteckt: "Der ÖIAG-Skandal - der mich persönlich massiv ärgert, weil dadurch der ausgezeichnete Wirtschaftsstandort Österreich beschädigt wird - hat eine Riesen-Chance für Jörg Haider eröffnet."

Seine Aufgabe sieht Rumpold darin, die "Marke Jörg Haider" , die in den letzten Jahren unter dem Verhalten der Bundespartei gelitten habe, "binnen kürzester Zeit wieder auf einem Top-Level zu positionieren."

Rumpold optimistisch: "Mangels inhaltlicher Kompetenz seiner politischen Gegner und angesichts deren Farblosigkeit - das gilt für Gusenbauer, wie Schüssel und Grasser gleichermaßen - und durch die jetzt aufbrechenden gigantischen Fehler der Regierung, die durch den Schüssel-Grasser-Kurs entstanden sind, wird dieses Ziel auch sehr schnell erreicht sein."

Zudem sickerte durch, dass Haider versucht, einen zweiten Mann der ersten Stunde wieder an Bord zu holen: Seinen langjährigen Sekretär und engen Vertrauten Armin Kordesch. Kordesch, der heute die FP-Zeitung "Kärntner Nachrichten" verlegt und sich als Event-Organisator (Klagenfurter "Redoute-Ball") einen Namen gemacht hat, hatte der FP 1999 nach einem Streit mit Jörg Freunschlag den Rücken gekehrt. Am Donnerstag der Vorwoche fand ein erstes Treffen zwischen Haider und Kordesch, der Mitgesellschafter der legendenumwobenen italienischen Radio-Firma "HaiRuKo" war, statt.

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