Elisabeth Scheucher: Moderne Arbeitswelt verlangt nach angepassten Varianten der Kinderbetreuung

Frauen haben ein Recht auf Beruf UND Familie

Klagenfurt (OTS) - Für eine auf die Veränderungen in der Arbeitswelt abgestimmte Flexibilisierung der Kinderbetreuung trat heute ÖVP-Nationalratsabgeordnete Elisabeth Scheucher ein. Ergänzend zum Kinderbetreuungsgeld seien flexible, innovative, den Herausforderungen der modernen, arbeitenden Gesellschaft angepasste Kinderbetreuungsvarianten notwendig, verlangt die Präsidentin des Kärntner Hilfswerks. Zur aktuellen Party-oder-Pampers-Diskussion meinte Scheucher: "Frauen wollen sich nicht zwischen Beruf oder Familie entscheiden - sie wollen beides."

Maßgeschneidert auf diesen Anspruch hat das Kärntner Hilfswerk seinen ersten Kindergarten "Play&Fun" im Haus der Generationen in Völkermarkt gestaltet: Die Öffnungszeiten von 6.30 Uhr bis 20.00 Uhr kommen den Ansprüchen berufstätiger Frauen entgegen; bei Bedarf erfolgt danach sogar eine Abholung und anschließende Betreuung der Kinder zu Hause durch ausgebildete Hilfswerk-Tagesmütter. Das Kindergarten-Musterprojekt bietet auch eine durchgehende Ferienbetreuung (bis auf zwei Wochen). Scheucher: "Um auf die spezielle Situation der berufstätigen Mutter einzugehen, fordere ich eine spürbare Verstärkung der Unterstützung der öffentlichen Hand für die stundenweise Kinderbetreuung zu Hause, beispielsweise durch mobile Tagesmütter. Dann ist es möglich, gesellschaftlichen Realitäten und Notwendigkeiten der Kinderbetreuung gleichermaßen zu entsprechen - Babys und Partys dürfen kein Gegensatz mehr sein, wenn wir den Stellenwert der Familie durch eine aktive Familienpolitik erhöhen wollen." (Schluss)

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