Steibl präsentiert Initiative zur Familienpolitik

"Familie erleben" ist partei- und ressortübergreifend

Wien, 27. August 2003 (ÖVP-PK) Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit ÖVP-Sozialsprecher Abg.z.NR Mag. Walter Tancsits präsentierte heute, Mittwoch, ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl die partei- und ressortübergreifende Initiative "Familie erleben". "Die in der derzeit geführten Wertediskussion behandelten Punkte sollen von Jung und Alt an einem Tisch besprochen werden", sagte Steibl. Die Familiensprecherin der ÖVP definierte als ihre wichtigsten Anliegen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auch durch Teilzeitmodelle sowie die Umsetzung gleicher Entlohnung für gleiche Arbeit. Steibl tritt auch für einen Wettbewerb, der das familienfreundlichste Bundesland küren soll, ein. ****

"Der Schlüssel für mehr Kinder ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie", sagte Steibl in Bezug auf die aktuelle Werte- und Familiendiskussion. Die Abgeordnete schlug vor, familienfreundliche Betriebe bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu bevorzugen. Auch die Einrichtung von Betriebskindergärten sei vorstellbar. "Wir müssen hier auch über steuerliche Anreize für Unternehmer diskutieren."

Zu den jüngsten Wünschen nach mehr Geld für Kinderbetreuung stellte Steibl klar: "Kinderbetreuung ist Ländersache." Angesichts des Geburtenrückganges in den vergangenen Jahren seien die baulichen Rahmenbedingungen zwar gegeben, problematisch würden sich allerdings die Öffnungszeiten der Kinderbetreuungseinrichtungen gestalten. "Wir wollen, dass mehr Mütter berufstätig werden, aber die Öffnungszeiten sind nicht angepasst", betonte die ÖVP-Familiensprecherin.

Um für gleiche Arbeit dieselbe Entlohnung zu erreichen, regte Steibl an, bei den gesetzlich kollektivvertraglichen Verhandlungen mit den Sozialpartnern Frauen stärker einzubinden. "Hier sind durchwegs keine Frauen vertreten, hier könnte man in eine offene Richtung gehen", sagte Steibl abschließend.

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