VP-Marek: Kinderbetreuung rein ideologisch in Wien

Forderung nach umfassender, qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung

Wien, 27.08.2003 - "Auch wenn die Wiener SPÖ sich selbst so gerne lobt: das Kinderbetreuungsangebot in Wien ist ideologisch motiviert. Der sozialistischen Ideologie entsprechende Betreuungsangebote, also institutionelle Betreuung, werden forciert. Individuelle Bedürfnisse finden keine Berücksichtigung. So spricht die zuständige Stadträtin Grete Laska zur umfassenden Kinderbetreuung in Wien nur von Krippen, Kindergärten und Horten. Kindergruppen und Tagesmütter kommen in ihrem Wortschatz nicht vor, wobei diese aufgrund der kleinen Strukturen viel mehr auf individuelle Bedürfnisse eingehen können. So gibt es zum Beispiel schon seit längerem keine Fördermittel mehr für mobile Tagesmütter, wobei andere Bundesländer dieses Service deutlich ausbauen." Sagt heute die stellvertretende Wiener ÖVP-Chefin und Nationalratsabgeordnete Christine Marek.****

"Die Forderung der Wiener ÖVP lautet schon seit langem, mehr für qualitativ hochwertige und den Bedürfnissen der Eltern und Kinder entsprechende Kinderbetreuung zu tun. Für die entsprechende Qualität der Obsorge unserer Kleinsten müssen Eltern - besonders in Wien -tief in die Tasche greifen. Gut, dass endlich auch die FPÖ in Wien erkennt, dass die Stadt Wien hier Nachholbedarf hat." Sagt Marek in Bezug auf die heutige Kritik von Stadträtin Landauer an der Wiener Stadtregierung.

Abschließend sagt Christine Marek: "Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist noch immer sehr schwierig. Kindergartenplätze werden in Wien zwar annähernd flächendeckend angeboten, aber man muss hier auch beachten, dass eine Großstadt Rahmenbedingungen bietet, von denen die ländlichen Bereiche nur träumen können. Problematisch sind beim Wiener Angebot die nach wie vor unflexiblen Öffnungszeiten und die völlig unzureichende Betreuung der 0-2 jährigen und der Schulkinder. Hier hat die Stadt Wien noch großen Handlungsbedarf. Erst die Bundesregierung unter Wolfgang Schüssel hat übrigens speziell Frauen durch die Schaffung der Zuverdienstgrenze beim Kindergeld die Möglichkeit eröffnet, zumindest teilweise im Beruf bleiben zu können. Schade, dass die Frauen im gerade von der SPÖ so hoch gepriesenen Wien nicht die entsprechenden Rahmenbedingeungn vorfinden und somit diese Chance nicht ergreifen können." (Schluss)

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