RFW-LO Amann: Für Eisenbahn-Pfändertunnel muss eine EU-Förderung her!

Amann verlangt mehr Engagement der verantwortlichen Politiker und verweist auf Frankreich!

Bregenz (OTS) - Was für das Tunnelprojekt "Frejus" zwischen
Italien und Frankreich billig ist, muss auch für den Pfändertunnel recht sein. Aus diesem Grund reklamierte heute der freiheitliche Wirtschaftssprecher und RFW-Landesobmann von Vorarlberg, LVP Ing. Fritz Amann, eine Gleichbehandlung in Sachen EU-Förderung für das für unser Ländle wichtige Schienenprojekt.

Amann dazu: "Frankreich wurde die Mitfinanzierung mit EU-Mitteln fix zugesagt und der Ausbau soll bis in zwei Jahren bereits fertig sein. Dieses Tempo ist für mich auch für die östliche Zulaufstrecke zur Schweizer NEAT über Vorarlberger Gebiet ein Gebot der Stunde und zwar für alle politisch Verantwortlichen. Die Ausrede der fehlenden Finanzierbarkeit, auch wegen der Nichtberücksichtigung durch die EU, lasse ich " bestätigt durch das Beispiel "Frejus-Tunnel" - nicht mehr gelten, schließlich geht es um ureigenste Vorarlberger Interessen:"

Die Verladelogistik von der Strasse auf die Schiene habe sowohl die ÖBB als auch die DBB voll im Griff. Ein eventuell notwendigen Ausbau der Verladeinfrastruktur sei in Wolfurt aber auch jenseits der Grenze jederzeit möglich. Auch die möglichen Investitionskosten sehr er, Amann, in einem absolut vertretbaren und finanzierbaren Rahmen.

"Wer lediglich über die Transitprobleme redet, übersieht dabei allzu leicht, dass die Zukunft des Transits auf der Schiene schon längst begonnen hat. Dass das Stadium der Lippenbekenntnisse noch nicht überschritten wurde, liegt wohl daran, dass sich so mancher zuständige Politiker die dafür persönlich erforderliche Einsatzbereitschaft offenbar nicht zumuten will. Das kann man aber als Verantwortungsträger für das Ländle nicht akzeptieren und daher verlange ich den totalen Einsatz für Vorarlberg und zwar auf allen Ebenen" , so LVP Amann abschließend. (Ende)mb

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