SPÖ fordert Rechnungshofprüfung des "Heimatherbst"

Würschl: Veranstaltet LH Haider Wahlwerbung auf Landeskosten ?

Klagenfurt (SP-KTN) - Eine Überprüfung des "Kärntner Heimatherbst" durch den Rechnungshof fordert die SPÖ-Kärnten. "Es liegt der Verdacht nahe, dass hier Landesmittel statt für die Tourismuswerbung für eine FP-Wahlkampfplattform verwendet worden sein könnten, der Rechnungshof sollte daher den Mitteleinsatz beim Kärntner Heimatherbst einer genauen Prüfung unterziehen, insbesondere auch, weil das Projekt keinen Regierungsbeschluss als Grundlage hat ", sagt der Landesgeschäftsführer der SPÖ-Kärnten Herbert Würschl.

Zu klären sei für die SPÖ überdies der Gesamtaufwand der Veranstaltung, die angeblichen touristischen Effekte und insbesondere auch die Frage, ob das Tourismusprojekt bis zum heutigen Tag irgendwo außerhalb des Bundeslandes Kärnten beworben worden sei, so Würschl. "Eine Belebung der Herbstsaison, die nur im eigenen Bundesland stattfindet, ist einerseits touristisch betrachtet in meinen Augen völlig sinnlos, andererseits liegt der Verdacht nahe, dass hier gar keine touristischen Effekte erzielt werden sollen, sondern sich jemand lediglich eine PR-Plattform auf Steuerzahlerkosten leistet", dazu der SP-Geschäftsführer.

Scharfe Kritik übt Würschl auch an der Veranstaltung selbst. "Ich frage mich schon was ein Frühschoppen auf Landeskosten oder ein Weinfest der Regionen mit dem Brauchtums- und Traditionsland Kärnten zu tun hat und warum für engagierte Vereine und Initiativen kein Geld da ist, für Plattformen dieser fragwürdigen Art, scheinbar hingegen das goldene Füllhorn ausgeschüttet werden kann, ohne wie angekündigt touristische Effekte zu erzielen", kritisiert Würschl abschließend.

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