Wiener Grüne fordern mehr Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren

Sommer-Smolik: "In Fragen der Qualität gibt es noch einiges zu tun."

Wien (Grüne) - "Auch wenn die Studie des Sozialministeriums für Wien keine besorgniserregende Statistik zu Tage brachte, gibt es doch einiges zu tun", so die Reaktion der Kindersprecherin der Wiener Grünen, Claudia Sommer-Smolik auf die anhaltende Diskussion um Kinderbetreuungsplätze. "Die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder unter drei Jahren sind nach wie vor nicht ausreichend, hier gibt es dringenden Handlungsbedarf", so Sommer-Smolik.

Zudem gibt die Grüne Landtagsabgeordnete zu bedenken, dass nach wie vor die Anzahl der Kinder in den Betreuungsgruppe viel zu hoch ist: "Gruppengrößen von 25 Kindern in meist zu kleinen Räumen und mit nur einer Kindergartenpädagogin sind für die Kinder aber auch für die Kindergartenpädagoginnen eine Zumutung", so Sommer-Smolik. Obwohl viele Studien beweisen, dass diese Situation für die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder nicht förderlich ist, beharrt die Stadt Wien auf ihren großen Gruppen und dem für alle Seiten unbefriedigenden Betreuungsschlüssel.

Aber auch bei Schulkindern, die für Nachmittags eine Hortbetreuung brauchen würden, gibt es in Wien Nachholbedarf. "Nicht jedes Schulkind bekommt einen Hortplatz. Was dies für berufstätige Eltern bedeutet, kann sich jeder vorstellen. Die vielzitierte Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist auch in Wien oft nur eine leere Worthülse", schließt Sommer-Smolik.

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