Steibl: Diskurs über Generationenfrage ausweiten

Opposition für sachliche Diskussion nicht bereit

Wien, 25. August 2003 (ÖVP-PK) Für ÖVP-Familiensprecherin Abg.z.NR Ridi Steibl ist es unbestritten, dass der Diskurs und die Wertediskussion über zukünftige Familienkonstellationen ausgeweitet und forciert werden müssen. Vor allem im Hinblick auf die künftige Finanzierung der Pensionen muss zur Kenntnis genommen werden, dass -während heute drei Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen - im Jahr 2050 vermutlich ein Berufstätiger für einen Pensionisten zahlen muss. Sie appelliere daher an alle Österreicherinnen und Österreicher, dieses Thema wieder vermehrt ins Bewusstein zu bringen und den öffentlichen Diskurs dazu anzukurbeln. ****

"Der ÖVP als Familienpartei ist es selbstverständlich ein großes Anliegen, zu versuchen, dem Trend, sich gegen Kinder zu entscheiden, mit geeigneten Mitteln entgegenzuwirken", so Steibl. Wesentliche Voraussetzungen wurden dabei bereits mit dem Kinderbetreuungsgeld und einer damit besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf gesetzt. Gerade heute habe auch Frauenministerin Maria Rauch-Kallat angekündigt, sich für eine bessere Kinderbetreuung einzusetzen.

Allerdings sei es traurig, festzustellen, dass anscheinend eine sachliche Diskussion zu diesem Thema mit den beiden Oppositionsparteien nicht zu führen ist. Sich für eine Familie zu entscheiden, habe wohl nichts mit einer parteipolitischen Gesinnung zu tun, sondern mit dem Bedürfnis eines jeden Menschen nach Geborgenheit, Schutz und Liebe. Hätten sich unsere Großeltern und Eltern in den schlimmen Zeiten des Krieges und der Nachkriegszeit dieselbe Frage wie Alexander Van der Bellen gestellt, ob sie sich Kinder leisten könnten, sehe die demographische Entwicklung heute wohl signifikant anders aus, so Steibl. In Zeiten, in denen es unseren Kindern besser geht als je zuvor, kann diese Frage wohl kaum ernst gemeint sein. Gerade der Wirtschaftsprofessor Van der Bellen sollte auf billige Polemik verzichten und ebenfalls auf die ernste demographische Situation hinweisen, so Steibl abschließend.

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