Austrotherm expandiert am Balkan

Nach Ungarn, Polen, Slowakei und Rumänien wird nun der Markt in Serbien - Montenegro erschlossen; neues EPS-Werk geht in Valjevo in Betrieb

Wopfing (OTS) - Die Austrotherm GmbH, Österreichs führender Polystyrol- Hartschaumstoffproduzent, setzt nach Ungarn, Polen, Slowakei und Rumänien nunmehr auf die Erschließung des serbisch-montenegrinischen Marktes: Dieser Tage ging das neu errichtete Polystyrol-Hartschaumstoffwerk (EPS-Werk) in Valjevo, 80 Kilometer südwestlich von Belgrad in Vollbetrieb.

Das neue EPS-Werk wurde mit einem Investitionsvolumen von rund 3,5 Millionen Euro, auf einem 12.000 m2 großen Industrieareal errichtet und mit der neuesten Produktionstechnologie "Made in Austria" ausgestattet. Das EPS-Werk ist auf eine Jahreskapazität von 400.000 m3 ausgelegt und wird vorerst 20 Mitarbeiter beschäftigen; in der Endausbaustufe werden es 40 Mitarbeiter sein. Neben den in Valjevo produzierten EPS-Dämmplatten werden nun auch verstärkt XPS-Dämmprodukte und EPS-Profile der österreichischen Austrotherm in SerbienMontenegro vertrieben.

Die Erschließung des serbisch-montenegrinischen Marktes wurde bereits seit 2001 von der Austrotherm-Konzernzentrale in Wopfing/NÖ in Angriff genommen und von Österreich, Ungarn und Rumänien aus beliefert. Zur Zeit rangiert Austrotherm in Serbien - Montenegro noch auf Platz 3. Mit dem neuen Werk peilt der Dämmstoffpionier mittelfristig die Marktführung an. "Die ersten Erfahrungen haben uns gezeigt, dass Wärmedämmung in Serbien und Montenegro immer mehr zu einem Thema wird, denn 80% der Gebäude sind nicht gedämmt und das, obwohl die Winter sehr streng sein können", so Firmeneigentümer KR Friedrich Schmid, der mit Austrotherm in Ungarn (1990) und Polen (1993) zu den ersten westlichen Investoren nach der Wende zählte. "Wir haben uns trotz der derzeit noch schwer einzuschätzenden marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu diesem Projekt entschlossen, weil in längerfristiger Vorausschau der fast 11 Millionen Einwohner-Markt ein großes Potenzial bietet und vom neuen Produktionsstandort aus den Export nach Bosnien, Mazedonien und in den Kosovo ermöglicht", begründet Friedrich Schmid sein Dämmstoff-Engagement am Balkan.

Die zur Schmid-Unternehmensgruppe gehörende Austrotherm GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2002 in Österreich, Zentral- und Osteuropa mit 391 Mitarbeitern einen Umsatz von 82,7 Millionen Euro (2001: 64,7 Millionen Euro).

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