Anschober: Ergebnis der Regierungssitzung ist einzige Enttäuschung

Wahlkampf und Parteitaktik für Regierungsparteien wichtiger als Sicherheit für Voest

OTS (Linz) - "Die Chance, dass Oberösterreich endlich einmal mit einer Stimme spricht und in sofortige Dirketverhandlungen mit der Bundesregierung zur Beibehaltung der Sperrminorität bei der Voest tritt - um einen Ausverkauf zu verhindern und den von den Grünen druchgesetzten Landtagsbeschluß umzusetzen - wurde wieder einmal verspielt. Die Voest wurde leider einmal mehr zum Spielball der Wahltaktik", reagiert der Klubobmann der Grünen, Rudi Anschober, auf die Ergebnisse der heutigen Sondersitzung der Landesregierung.

LH Pühringer zu beauftragen, Verhandlungen zu führen, sei in Ordnung. Erfolgversprechender erscheinen Anschober jedoch gemeinsame Direktverhandlungen aller Parteien zur Durchsetzung der Landesinteressen. Das beinhalte im übrigen auch der Landtagsbeschluss.

Die offenkundig nun geplante Totalprivatisierung über die Börse bietet für den Klubobmann der Grünen keine Sicherheit, im Gegenteil:
Der Einstieg von Konkurrenten im großen Stil sei somit durch die Hintertür jederzeit möglich. "Wenn es auch in den nächsten Tagen keine überraschenden Erfolge gegen des Ausverkauf gibt und damit der Landtagsbeschluß von den Regierungsparteien weiterhin nicht umgesetzt wird, werden wir eine Sondersitzung des Landtages beantragen", schließt Anschober.

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