Walch zur heutigen VOEST-Luftballon-Aktion: "Nichts als heiße Luft!"

Aufsichtsrat muß überprüft und ausgetauscht werden

Wien, 2003-08-20 (fpd) - "Genau so wie das Wetter bringen auch die Aussagen der Voest-Betriebsräte Oberchristl und Sulzbacher nur heiße Luft. Nur: Das Wetter ist schöner als die unqualifizierten Meldungen der beiden SPÖ Betriebsräte", stellte heute der FPÖ-Bundesobmannstellvertreter und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Max Walch fest. ****

"Den SPÖ-Betriebsräten in der Voest geht es schon lange nicht mehr um Arbeitsplatzerhaltung und Sicherung des Voest-Standortes in Österreich bzw. Oberösterreich. Sie machen diesen Betrieb zu einem Wahlkampfthema, wobei Dreckwäsche auf Kosten und zum Schaden der Voest und ihrer Belegschaft gewaschen wird. Sie verunsichern nur die Voest-Kundschaften und gefährden dabei die Arbeitsplätze", sagte Walch weiter.

"Die Inkompetenz der SPÖ-Betriebsräte und des SPÖ-Aufsichtsratsvorsitzenden Streicher wurden durch jenen Beschluß unterstrichen, bei dem sie Vorstandsdirektor Struzl das Vertrauen ausgesprochen haben, ihn aber gleichzeitig hinter vorgehaltener Hand aufgefordert haben, zurückzutreten. Interessant ist, daß der Vorfall, welcher über ein Jahr zurückliegt, erst jetzt ans Tageslicht gekommen ist", so Walch. "Nun will Struzl anscheinend endlich doch den Hut nehmen. Und ich kann nur sagen: Es ist höchste Zeit."

Laut Walch muß auch der Aufsichtsrat nach seinen Fehlentscheidungen von der Staatsanwaltschaft überprüft und von den Eigentümervertretern ausgetauscht werden. Der Belegschaft selbst könne man nur wünschen, einmal richtige Personalvertreter zu bekommen, "die erkannt haben, daß man das Personal und nicht die SPÖ zu vertreten hat".

Abschließend stellte Walch zur VOEST-Privatisierung fest: "Es sind nur mehr 34,5 % in staatlicher Hand, den Rest haben ja bereits die Sozialisten verscherbelt. Über diesen Anteil wurde die ÖIAG von der Bundesregierung aufgefordert, bis zum Herbst 2003 Vorschläge zu erbringen, wie diese aufgeteilt werden. Ich werde mich im Parlament dafür einsetzen, daß diese Anteile in österreichischer Hand bleiben und der Standort Österreich gesichert ist." (Schluß)

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