Walch für Einbeziehung eines Bonus-Malus-Pensionssystem ab 60

Mit weniger Geld früher in Pension

Wien, 2003-08-20 (fpd) - "Im Zuge der Harmonisierung kann ich mir durchaus vorstellen, daß künftig ab dem 60. Lebensjahr ein Bonus-Malussystem eingeführt wird, in dem die Arbeitnehmer eine Wahlfreiheit bekommen, in welchem Alter sie mit wie viel Geld in Pension gehen", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Dies würde einen Fortschritt für die älteren Arbeitnehmer bedeuten und sowohl Arbeitsmarkt als auch AMS entlasten." ****

Für Walch wäre es ein gangbarer Weg, allen Arbeitnehmern in Bezug auf das Pensionsantrittsalter eine gewisse Wahlfreiheit zu geben. So könnte nach diesem Modell jeder, der will - aus welchen Gründen auch immer - mit langen Versicherungsjahren auch schon vor dem 65. Lebensjahr in den Ruhestand übertreten, wenn er dafür eine niedrigere Rente in Anspruch nimmt. Sollte man sich allerdings für längeres Arbeiten entscheiden, so wird man, wie bereits beschlossen, ab dem 65. Lebensjahr auch Bonuspunkte erhalten.

"Das positive daran würde sicherlich überwiegen. So gäbe es für Österreichs Bürger mehr Wahlfreiheit, und ältere Personen, die -vielleicht sogar wegen leichter oder teilweiser Krankheit - keinen Arbeitsplatz mehr erhalten, könnten so mit einer geringeren Pension wichtige Jahre überbrücken, die ansonsten finanziell vielleicht nicht so rosig wären", schloß Walch. (Schluß)

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