Kukacka: Haberzettl soll Verunsicherungskampagne gegen die ÖBB einstellen!

Keine Änderung bei den gemeinwirtschftlichen Leistungen!

Wien, 20. August 2003 (OTS) Als geradezu "grotesk und eine polemische Anreihung von Unwahrheiten" bezeichnete heute, Mittwoch, Verkehrsstaatssekretär Mag. Helmut Kukacka die Kritik von Eisenbahnergewerkschaftsvorsitzenden Wilhelm Haberzettl. Die Aussagen der
Gewerkschaft zielten einzig und alleine ab, die Bevölkerung zu verunsichern. Er, Kukacka, halte fest, dass Österreich beim Schieneninfrastrukturbenützungsentgelt hinter den meisten europäischen Staaten zurückliege, Deutschland habe ein doppelt so hohes Benützungsentgelt. Die Anhebung werde jedoch nur moderat und schrittweise erfolgen. Die hohen gemeinwirtschaftlichen Leistungen werden aber auch in Zukunft gleich bleiben! Diese würden bisher so wie immer vom Bund am Ende des Jahre nach erbrachter Leistung abgegolten, daran werde sich auch künftig nichts ändern. Es sei an der Zeit, dass die Gewerkschaft ihre Desinformationskampagne einstelle und nicht ständig die Kunden verunsichere und den eigenen Betrieb schlechtrede, betonte Kukacka.

Zum Thema Personalmanagementgesellschaft sei festzuhalten, dass falsche Zahlen nicht richtiger würden, auch wenn sie die Gewerkschaft wiederhole. Der ÖBB Vorstand habe selbst die von Zahl 12.000 Mitarbeitern genannt, von denen 7000 Mitarbeiter auf natürlichen Wege bis 2010 abgebaut würden und 5000 Mitarbeiter in der Personalmanagementgesellschaft die Möglichkeit zur Umschulung und Umorientierung bekommen würden. Jeder Österreicher zahle im Jahr 540 Euro sozusagen als Bahnsteuer, ob er mit der Bahn fahre oder nicht, die staatlichen Zuschüsse für das gesamtsystem Schiene würden 4,4 Milliarden Euro betragen. Dazu komme ein Dienstrecht, das zahlreiche Sonderrechte, wie unter anderem die 100 prozentige Gehaltsfortzahlung im Krankheitsfall, sowie eine Überstundenregelung für den Vertretungsfall – im Falle von Krankheit, Urlaub oder Freizeit - wodurch sich auch viele Überstunden erklären würden, beinhalte. "Wir wollen mit der Reform mehr Gerechtigkeit schaffen -gegenüber den Arbeitnehmern innerhalb der ÖBB aber auch in
ganz Österreich und gegenüber den Steuerzahlern, die das Unternehmen erhalten müssen", schloss Kukacka.

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