Jost: Haider bindet alle ein, Schaunig grenzt aus

Sozialpolitik sollte keine Arena für parteipolitische Polemik sein

Klagenfurt, 2003-08-20 (fpd) "Es ist bedauerlich, dass Landesrätin Dr. Gabrielle Schaunig-Kandut die Sozialpolitik vor allem als Arena für ideologischen Streit und die politische Polemik betrachtet, statt offen für neue Überlegungen zu sein. Es ist eine kaltherzige Politik in einem Bereich, wo man mit Herz und Verstand arbeiten soll. Es geht hier um Menschen und nicht um Geld und Parteipolitik. Eine der großen Herausforderungen der Gesellschaft besteht darin, Anreize und Angebote zu schaffen, damit ältere Menschen von ihren Angehörigen möglichst lange zu Hause versorgt werden können. Denn es wird unmöglich sein, in Zukunft alle Pflegebedürftigen in Heimen unterbringen zu können, auch wenn wie in Kärnten in den letzten vier Jahren so viele Einrichtungen geschaffen wurden wie noch nie", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten, LAbg. Siegfried Jost.

Wer heute darüber nachdenkt, wie man Angehörigen bestmögliche Hilfe zur Selbsthilfe bietet, werde morgen keine Versorgungslücken haben, die sonst angesichts der Überalterung der Gesellschaft drohen. "Landeshauptmann Dr. Jörg Haider will mit seinem Projekt "Alt werden zu Hause" alle bestehenden Angebote der mobilen Pflegedienste, deren Mitarbeiter Großartiges leisten, einbinden und durch neue Angebote ergänzen. Ein Instrument dafür sind vielleicht auch finanzielle Hilfen, die der öffentliche Hand im Endeffekt billiger kommen könnte als die Versorgungen im Heim. Haider bindet alle Kräfte ein, Schaunig und die SPÖ sind, bevor sie überhaupt wissen, worum es geht, reflexartig gegen alle neuen Vorschläge. Mit dieser "Betonpolitik", die ausgrenzt und trennt, wird man aber die Probleme der Zukunft vor allem im Sozialbereich nicht lösen können", meinte Jost abschließend.

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