Bleckmann: VOEST: Auch Streicher sollte Rücktritt in Erwägung ziehen

Wien, 2003-08-20 (fpd) Im Zusammenhang mit dem Rücktrittsangebot von voestalpine-Vorstandsvorsitzendem Franz Struzl per Jänner 2004 erklärte heute FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann: "Wenn Aufsichtsrat-Präsident Streicher bei Struzls Rücktritt davon spricht, dass dies im Interesse des Unternehmens sei, so sollte er es Struzl gleich tun und ebenfalls einen Rücktritt in Erwägung ziehen." ****

Schlussendlich habe Streicher gemeinsam mit dem gesamten Präsidium des Aufsichtsrates Herrn Struzl einen Freibrief für sein Handeln ausgestellt und dieses trotz mannigfacher Kritik aus allen Ecken schlussendlich auch noch abgesegnet, meinte Bleckmann. Die Generalsekretärin wies dabei auf die scharfen Rüffel hin, die sich Aufsichtsrat und Vorstand vom Kapitalmarktbeauftragten der Bundesregierung, Richard Schenz, gefallen lassen mussten.

Wenn Streicher nun davon spreche, er habe sich vom ersten Tag weg nur von den besten Fachleuten beraten lassen, so kann man hier nur von einem Bärendienst sprechen, den selbst ernannte Experten dem Unternehmen und dem gesamten österreichischen Kapitalmarkt geleistet hätten, sagte Bleckmann. (Schluss)

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