Walch: Dieselpreiserhöhung wäre arbeitnehmerfeindlich

Glawischnig fehlt Umweltkompetenz

Wien, 2003-08-20 (fpd) - "Als unüberlegt und arbeitnehmerfeindlich ist der Vorschlag von Kollegin Glawischnig zu betrachten, wonach der Dieselpreis an jenen von Benzin angeglichen werden soll", erklärte heute der stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann und Landesobmann der Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) OÖ Abg. Max Walch. "Auch die von ihr angedachte weitere Geschwindigkeitsbeschränkung hat keinerlei Sinn; dies bestätigt nur ihre Inkompetenz zu diesem Thema." ****

"Eine Erhöhung des Kraftstoffpreises kann nur als Anschlag auf die vielen Arbeitnehmer gesehen werden, die täglich auf ihre Autos angewiesen sind, um zum Arbeitspatz zu pendeln. Speziell im ländlichen Bereich, wo nicht ausreichend öffentliche Verkehrsmittel zu Verfügung stehen könnte dies zu einer katastrophalen Mehrbelastung der Pendler führen", so Walch weiter.

Auch eine Geschwindigkeitsbeschränkung löse bei hoher Ozonbelastung keinerlei Problem. "Im Gegenteil, je langsamer man fährt, desto länger werden auch die Auspuffgase ausgestoßen und die Umwelt daher noch mehr belastet", so der FPÖ-Vize.

Walch gibt jedoch gerne eine Lösung vor: "An Tagen, an denen die Ozonwerte über dem Grenzwert liegen, sollten die öffentlichen Verkehrsmittel, vor allem in Städten, gratis zur Verfügung gestellt werden. Dadurch kann man die Abgase stark reduzieren, ohne den Leuten dafür in die Tasche greifen zu müssen. Dem müßten natürlich alle Bundesländer nachkommen, welche es mit der Umwelt und der Gesundheit der Menschen ernst nehmen." (Schluß)

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