ÖBB: "Arte in Transito+" setzt neue Akzente am Wiener Südbahnhof

Sichtbare Verbesserung des Erscheinungsbildes durch Kunst am Bahnhof

(ÖBB / Wien) - "Wir tun alles, um das Erscheinungsbild des flächenmäßig größten Bahnhofes Österreichs Schritt für Schritt zu verbessern," lautet die zentrale Botschaft von ÖBB-Bahnhofsmanagerin Birgit Kornberger bei der feierlichen Eröffnung der internationalen Kunstausstellung "Arte in Transito+" am Wiener Südbahnhof im Beisein von Bezirksvorsteher Erich Hohenberger (Wien, 3.), Bezirksrat Philipp Meisel (Wien, 4.) und Bezirksrat Josef Kaindl (Wien, 10.), heute, Mittwoch. Mit dem neuesten Kunstprojekt von internationalem Rang ist ein weiteres Stück des Weges geschafft und damit ein zentrales Anliegen der ÖBB, Reisenden und den angrenzenden Bezirken erfüllt.****

Kunstwerke suchen die Menschen
Internationale Künstler aus Deutschland, Slowenien, Italien und Österreich versuchen mit ihren auf Leinwand gemalten Bildern einen Kunst- und Kulturaustausch der besonderen Art. Erreicht werden sollen vor allem Menschen, die nicht in Galerien und Museen gehen, um Kunst zu suchen. Hier verläuft es umgekehrt: Die Kunstwerke suchen die Menschen.

In Zusammenarbeit mit der United Nations of the Arts Academy (U.N.A.) bringt die internationale Künstlergruppe SAFIR (SA-lzburg, FI-renze, R-egensburg) die erweiterte Ausstellung "Arte in Transito+" nach Wien, nachdem im Jahr 2000 ein Teil der Ausstellung bereits am Salzburger Hauptbahnhof zu Gast war. Bis zum 3. November 2003 werden die Werke am Wiener Südbahnhof zu sehen sein, danach geht die Reise weiter, denn "Kunst auf der Durchreise" zum Zweck des europäischen Kulturaustausches ist hier die zentrale Projektidee.

Der lange Weg zum schönen Bahnhof
Errichtet in den 1950er Jahren als funktionaler Zweckbau mit bescheidenen Mitteln bereiteten vor allem die großen Flächen der Bahnhofshallen verteilt auf drei Ebenen, dunkle Gänge und Nischen, 20 Bahnsteige sowie die komplizierte Dachkonstruktion in schwindelnder Höhe Probleme für Reinigung und Instandhaltung. Darunter litt zunehmend das Erscheinungsbild und damit verbunden auch die Zufriedenheit der Kunden.

Mit der Errichtung des Bahnhofsmanagements im Jahr 2001 bezweckten die ÖBB, hier gezielt entgegen zu steuern. Mängel am Bahnhof werden seitdem umgehend registriert und so rasch wie möglich behoben. Die seit März 2002 eingesetzten "Bahn Servcie & Security"-Mitarbeiter leisten zudem ihren Beitrag zu mehr Sicherheit am Bahnhof und übernehmen wichtige Service-Aufgaben im direkten Kontakt mit den Kunden. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit den Pächtern versucht, freiwillige Verschönerungen der Auslagen zu erreichen, um damit auch einen Teil des Erscheinungsbildes zu verbessern.

Kunst als neuer Schwerpunkt
Kunstprojekte sind seit Mai 2003 ein neuer Schwerpunkt in der Arbeit am Wiener Südbahnhof. Verwahrloste Vitrinen im Bereich Ausgang Arsenalstraße wurden adaptiert und für Kunstprojekte geöffnet. Vormals dunkle Gänge erscheinen nun hell, bunt und freundlich und werden seitdem von Reisenden gerne frequentiert.

Den Auftakt machte die große Vernissage der Gruppe FÄCHER am 13. Mai. Mit 1. Juli stand MONDOMOB* - ein Projekt von rund 140 Wiener Kindern - am Programm. Nahtlos löst heute "ARTE IN TRANSITO+" die bisherige Ausstellung ab. Für die Zeit nach dem 3. November ist bereits das nächste Projekt vereinbart.

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