BV-Stv-Matiasek und KO Hebenstreit fordern Sicherheitsgipfel für Hernals

Wien, 2003-08-20 (fpd) - Die Ereignisse der letzten Wochen und Monate haben gezeigt, dass Hernals derzeit mit großen Problemen im Bereich der Sicherheit zu kämpfen hat, stellen die Hernalser FPÖ-Mandatare, Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek und Klubobmann Dietmar Hebenstreit fest. ****

"Wir fordern daher, dass zu Beginn der Herbstarbeit ein Hernalser Sicherheitsgipfel einberufen wird, an dem nicht nur alle politischen Fraktionen und die zuständigen Stellen der Polizei teilnehmen, sondern auch Vertreter der Senioren, der Geschäftsleute und der Initiator der Unterschriftenaktion gegen den Drogenhandel im Bezirk eingebunden werden."
Ziel sei es, für die Bevölkerung wahrnehmbare Maßnahmen, vor allem in den Bereichen des Drogenhandels, der Einbruchskriminalität und der Raubüberfälle zu treffen.

"Die mehreren tausend Unterzeichner der Unterschriftenaktion haben ein Recht darauf, dass ihr Anliegen ernst genommen wird" , erklärt Klubobmann Hebenstreit den Wunsch nach Mitarbeit des Initiators der Unterschriftenaktion.

Für Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek ist die Einbindung von Vertretern der Senioren wichtig: "Immer wieder werden ältere Personen Opfer von Raubüberfällen und leiden mit teilweise traumatischen Konsequenzen unter diesen Vorfällen. Hier wären neben verstärktem Exekutiveinsatz einerseits präventive Maßnahmen zu setzen, andererseits sollte den Betroffenen eine Anlaufstelle zur psychischen Bewältigung nach einem Überfall zur Verfügung stehen."

Es sei auch festzustellen, so Matiasek und Hebenstreit, dass in letzter Zeit Geschäfte verstärkt das Ziel von Einbrechern sind, daher würden sie die Einbindung von Vertretern der Geschäftsleute als sinnvoll erachten.
Neben der klaren Forderung nach mehr Polizeipräsenz müsse man auch über flankierende Maßnahmen, wie etwa eine Videoüberwachung in der U6-Station Alserstraße oder die Reduzierung von Unsicherheitsräumen, diskutieren. Es wäre dringend notwendig, als Bezirk Druck auf den Innenminister, die Wiener Polizeiführung aber auch auf die politisch Verantwortlichen zu machen.

"Wir wollen auch festhalten, dass wir Freiheitlichen absolut gegen eine Drogenberatungsstelle und weitere Massenquartiere in Hernals sind", machen die beiden Bezirkspolitiker ihren Standpunkt klar.

"Noch nie haben wir so viele Meldungen aus der Bevölkerung gehört, wie in den letzten Monaten, in denen der Drogenhandel, Angriffe auf Ältere und Eigentumsdelikte beklagt wurden. Die Bevölkerung hat ein Recht darauf, dass wir ihre Sorgen ernst nehmen und auch für eine Verbesserung der Situation sorgen. Wir sind davon überzeugt, dass unser Vorschlag auch bei den anderen politischen Fraktionen im Bezirk sehr positiv aufgenommen werden wird. Im Sinne der Sicherheit der Menschen in Hernals wäre ein politisches Hick-Hack sicher nicht angebracht.", hoffen BV-Stv. Matiasek und KO Hebenstreit unisono auf baldige Umsetzung ihrer Vorschläge. (Schluss)

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