GBH: Zukunftsorientierte Sozialpartnerschaft schafft neue Lehrberufe

LS Birbamer: Auch bei der Lehrlingsausbildung an morgen denken!

Wien (GBH/ÖGB). Praxisorientiert und zukunftsweisend - so sieht die Gewerkschaft Bau-Holz die Lehrausbildung. In Zusammenarbeit mit dem Sozialpartner Bundesinnung der Kunststoffverarbeiter ist es gelungen, im Kunststoff verarbeitenden Gewerbe zwei neue Lehrberufe zu schaffen.++++

"Kunststoffformgebung" und "Kunststofftechnik" heißen die beiden neuen Lehrberufe, die aus den Erfordernissen der Praxis entstanden sind. Gerade die Klein- und Mittelbetriebe der Branche haben nach einer Qualifikation zwischen der bisher schon existierenden dreijährigen Lehrausbildung und dem ausgebildeten Techniker gesucht. Diese Lücke schließt der neue Lehrberuf des "Kunststofftechnikers". In vier Lehrjahren mit einer vertieften Ausbildung werden Facharbeiter ausgebildet, die als Führungskräfte eingesetzt werden können.

Wolfgang Birbamer, Leitender Sekretär der Gewerkschaft Bau-Holz und für den Bereich Berufsausbildung verantwortlich: "Die Sozialpartner haben an die Zukunft gedacht. Mit diesen neuen Lehrberufen haben wir nicht nur die Möglichkeit erleichtert, in diesem Beruf auch über die österreichischen Grenzen hinaus Fuß fassen zu können. Durch die neue Form der Lehrabschlussprüfung mit einer Projektarbeit haben wir auch das Erfordernis der Fachbereichsarbeit für eine eventuell nachfolgende Berufsreifeprüfung abgedeckt. Die Sozialpartner haben hier eine ausgezeichnete Grundlage für eine zukunftsorientierte Ausbildung in der Kunststoffbranche geschaffen, die - da bin ich sicher - regen Zulauf finden wird."

ÖGB, 20. August 2003
Nr. 681

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