Die NÖGKK spricht sich für die Fortführung des mit den Nö. Vertragsärzten praktizierten Arzneidialoges aus!

St. Pölten (OTS) - Die optimale medikamentöse Versorgung erkrankter Anspruchsberechtigter durch unsere Vertragspartner steht im Vordergrund unserer Überlegungen, lautet die Aussage von Obmann KR Hutter von der Nö. Gebietskrankenkasse. Die laufende Kommunikation mit unseren Vertragsärzten, mit dem Hinweis auf das Verschreibeverhalten sowie das Aufzeigen von therapeutisch gleichwertigen, jedoch kostengünstigeren Präparaten ist - neben zu verhandelnden Preis- und Spannensenkungen - eine der Möglichkeiten, die Kostenanstiege in diesem Bereich einzudämmen. Natürlich bedeutet das nicht, dass die Kasse bei nachgewiesener unökonomischer Verschreibweise bei Heilmittel auf Ersatzforderungen verzichtet.

Die NÖGKK hatte 2002 eine Steigerung im Kostensegment Heilmittel von 6,8 % zum Vorjahr zu verzeichnen. Die aktuellen Berechnungen lassen auf einen Kostenzuwachs im heurigen Jahr von 8 %, d. s. 24,5 Mio.Euro schließen. Somit ist für die Kasse von einem Heilmittelaufwand für das Jahr 2003 in der Dimension von 330 Mio.Euro auszugehen. Die NÖGKK wird damit heuer für ihre Versicherten pro Kalendertag rund 900.000 Euro für die Versorgung mit Medikamenten aufwenden müssen.

Die steigende Kostenentwicklung veranlasst uns, den Dialog mit unseren ärztlichen Vertragspartnern weiterzuführen und vorhandene Einsparpotenziale noch mehr zu thematisieren. Darüber hinaus ist es notwendig, das Kostenbewusstsein bei den Versicherten zu schärfen. Es muss auch seitens der Patienten das Bemühen der niedergelassenen Ärzte in Bezug auf eine kostenbewusste Verordnungsweise unterstützt werden, da ein verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung eines bewährten und anerkannten Systems darstellt.

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