FP-Warmuth: Lebensqualität der Handelsangestellten nicht der Wirtschaft opfern

Offenhalten der Geschäfte an Sonntagen geht zu Lasten der Kinder und des Vereinslebens

Klagenfurt, 2003-08-19 (fpd) Auf rigorose Ablehnung stößt der Vorstoß des Finanzministers Grasser auch sonntags die Geschäfte zum Einkauf zu öffnen, bei der FPÖ-Frauen- und Familiensprecherin LAbg. Wilma Warmuth.

Dabei kritisiert Warmuth, dass die im Handel beschäftigten Frauen ohnehin derzeit den Preis der Liberalisierung im Handel bezahlen müssten. Immerhin seien die Teilzeit- und geringfügigen Arbeitsverhältnisse insbesondere bei den Verkäuferinnen stark ansteigend, wobei zwei Drittel auch nur über ein niedriges Einkommen verfügen können. Zudem müssen die weiblichen Handelsangestellten verstärkt für die Firma abrufbereit sein, sodass Sonntagsöffnung der Geschäfte wiederum den zu versorgenden Familien auf den Kopf fallen würde, verweist die FPÖ-Familiensprecherin.

"Die Lebensqualität der Handelsangestellten darf nicht der Wirtschaft geopfert werden, sondern es muss für Familienbetreuung und Vereinsleben noch Zeit gegeben werden. Zudem würde auch eine ungesunde Wettbewerbssituation zwischen den vielen Einzelhändlern und den Großmärkten - die es sich eher richten können - entstehen", schloss die FPÖ-Familiensprecherin Wilma Warmuth.

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