SPÖ-Reiter: Neuerlicher Vorstoß von FP-Madejski für FPÖ-Variante der Wiener Nordostumfahrung auf schwachen Argumentationsbeinen

"Realpolitisches Denken" im Zusammenhang mit Lainzer Tunnel begrüßt

Wien (SPW-K) - "Auch die angeblich neuen, vom Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, Gemeinderat Madejski, heute vorgebrachten Argumente für die Umsetzung der FPÖ-Variante für die Nordostumfahrung weit außerhalb Wiens stehen auf schwachen Beinen und können nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese Variante mit mehr Nach- als Vorteilen für die Bundeshauptstadt sowohl in wirtschaftlicher als auch in umwelt-und verkehrstechnischer Hinsicht verbunden ist", stellte der Verkehrssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Günther Reiter, Dienstag in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Ausführungen Madejskis fest. Die Strategische Umweltprüfung für den Nordosten Wiens bevorzuge aus guten Gründen die Variante über das Flugfeld Aspern, die letztlich auch vom Gemeinderat beschlossen worden sei. Die von Madejski angesprochene, angeblich unmittelbar vor der Realisierung stehende "Marchfeldautobahn" bezeichnete Reiter als derzeit überhaupt nicht spruchreif, da viel zu viele Fragen offen und vor allem die Finanzierung nicht einmal noch ansatzweise geklärt sei.

Ausdrücklich begrüßte Reiter hingegen die Erkenntnis Madejskis, nach einem nun endlich auch in der Wiener FPÖ Platz greifenden realpolitischen Denken im Zusammenhang mit der Errichtung des Lainzer Tunnels. Die Würfel über die Trassenführung seien längst gefallen, nun gelte es das Gesamtbauwerk nach bereits großteils erfolgter Errichtung der Tunneleinfahrten so rasch wie möglich fertig zu stellen, meinte der SPÖ-Gemeinderat weiter. Wenn die von Madejski vorgeschlagene, zusätzliche Sicherheitsmaßnahme im Form von parallel zum Haupttunnel geführten abschnittsweisen Sicherheitsstollen sich seitens der ÖBB und der HLAG nach eingehender Prüfung als technisch umsetz- und finanzierbar herausstellten, so sei dagegen sicherlich nichts einzuwenden. Allerdings, so Reiter auf die Schwachstelle des Konzeptes hinweisend, müsste die FPÖ auch klarlegen, wo im 14. Bezirk die Einfahrten für die Rettungsteams situiert sein sollten. "Jede Maßnahme, die der zusätzlichen Sicherheit der Zugpassagiere auch im Lainzer Tunnel dient, ist willkommen, wenn sie Hand und Fuß hat", stellte Reiter abschließend fest. (Schluss)

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