Wiener FPÖ zu Verkehrsprojekten

Wien (OTS) - Die Verkehrsentwicklung in der Ostregion werde eine siebente Donauquerung sowie eine zweite Südumfahrung notwendig machen, erklärte Dienstag der Planungs- und Verkehrssprecher der Wiener FPÖ LAbg. Dr. Herbert Madejski in einem Pressegespräch. Im Gegensatz zur derzeit geplanten Trassenführung der S1 müsste es eine "echte Umfahrung von Wien" geben, die weitgehend über niederösterreichisches Gebiet führe. Nur eine großräumige Wien-Umfahrung könnte Entlastung für die Stadt bringen. Die derzeitige Verkehrsplanung berücksichtige auch nicht die kommende Ostautobahn von Wien nach Pressburg mit ihrem enormen Verkehrsaufkommen und ihrem starken Wirtschaftspotential. Auch eine zweite Südumfahrung Wiens sei nach Meinung der FPÖ unerlässlich, diese sollte von der A2 bei Traiskirchen zur A4 bei Fischamend führen.

Im Zusammenhang mit dem Bau des Lainzer Tunnels stellte Madejski fest, dass dieses Projekt nach Meinung der FPÖ zwar falsch angelegt sei, aber man nun die Realität zur Kenntnis nehmen müsse. Jetzt gebe es noch die Möglichkeit, die Sicherheit dieses einröhrigen Tunnels zu heben. Madejski schlug dazu den Bau von abschnittweisen Rettungsstollen parallel zum Tunnel vor. Aus mehreren Bereichen des 14. Bezirkes könnten Zufahrtsmöglichkeiten zu diesen Rettungsstollen für Feuerwehr und Rettung gebaut werden. Die HLAG stehe dazu "Gewehr bei Fuß", brauche jedoch einen entsprechenden Auftrag. Nun seien der Wiener Bürgermeister, der Innenminister und der Verkehrsstaatssekretär am Zug, um die dazu notwendigen Maßnahmen einzuleiten.

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