Ex-aequo-Reihung: Höheres Dienstalter und längere Verwendungszeit entschied Leiterbestellung an VS Keutschach

Landesschulratspräsident Zechmann: Erstgereihte bei Objektivierung kommen immer zum Zug

Klagenfurt (LPD) - Seit Einführung des neuen und objektiven Auswahlverfahrens im Jahr 2000 für Leiterstellen im Kärntner Pflichtschulbereich kommen auch stets die erstgereihten Kandidaten zum Zug, sagte heute der geschäftsführende Landesschulratspräsident Heiner Zechmann. Das sei auch im Falle der Volksschule Keutschach so passiert. Da es eine ex-aequo-Reihung gab, habe das höhere Dienstalter sowie die längere Verwendungszeit an Volksschulen den Ausschlag für jene Kandidatin gegeben, die nun zur Schulleiterin ernannt wurde.

Wie Zechmann außerdem betonte, könne eine überaus erfolgreiche Bilanz über das von Schulreferent LH Jörg Haider eingeführte neue Objektivierungsmodell an Pflichtschulen gezogen werden. So seien seit dem Jahr 2000 mehr als 140 Verfahren nach diesen Kriterien, die allen Kandidaten höchstmögliche Transparenz und Objektivität sichert, abgewickelt worden. Gleichzeitig seien auch stets die Erstgereihten aus der Objektivierung zu Leitern bestellt worden. Umreihungen habe es in keinen der Fälle gegeben, betonte Zechmann, der darauf verweist, dass bisher lediglich vier Verfahren beim Unabhängigen Verwaltungssenat (UVS) beeinsprucht wurden. Die Einsprüche seien in allen vier Fällen vom UVS zurückgewiesen.

Weiters gab Zechmann bekannt, dass im Schuljahr 2003/04 wieder 30 neue Schulleiter im Pflichtschulbereich auf Grund der Objektivierungsergebnisse ihre verantwortungsvolle Aufgabe in Angriff nehmen werden.
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