Stromversorgung in Kärnten: Alle nur vorstellbaren Vorkehrungen getroffen

Klagenfurt (OTS) - Der tagelange Stromausfall in Nordamerika
stellt auch in Europa die Frage nach der Sicherheit der Versorgung. Univ.-Doz. Hermann Egger, technischer Vorstand der Kelag betont, dass kein Energieunternehmen vor Ausfällen gefeit sei. In Kärnten führen vor allem extreme Wettersituationen immer wieder zu lokalen Störungen, großflächige Störungen sind aber sehr selten.

"In Wahrnehmung unserer ureigensten Verantwortung müssen wir dafür sorgen, dass Störungen möglichst rasch behoben werden," erklärt Egger. "Deshalb haben wir alle nur vorstellbaren Vorkehrungen getroffen. Das beginnt bei der Konfiguration des Stromnetzes und geht über dessen effiziente Überwachung und Steuerung bis hin zur Organisation der örtlichen rund um die Uhr einsatzbaren Entstörungsdienste und Montagetrupps."

Auch für einen Totalausfall in Kärnten und in den angrenzenden Gebieten ist die Kelag gerüstet. "Wir haben Notfallpläne erarbeitet. Bei einem solchen Ausfall wird Kärnten in mehrere Netzgebiete getrennt. In der Folge werden die Speicherkraftwerke in Betrieb genommen und die Stromversorgung schrittweise wieder aufgebaut. Das dauert maximal einige Stunden." Die Behebung von Störungen kann nur dann länger dauern, wenn z. B. Sturm oder Blitzschlag Netzteile zerstört oder schwer beschädigt haben. Solche Störungen sind aber zumeist lokal begrenzt.

Die Kelag hat Steuerungssysteme im Einsatz, die bei einer Störung automatisch umschalten, sodass die Kunde höchsten einen kurzen Spannungseinbruch wahrnehmen. Dieses Umschalten ist möglich, weil alle wichtigen Verbrauchszentren von mindestens zwei Seiten mit Strom versorgt werden. Von den meisten Störungen im Stromnetz merken die Kunden überhaupt nichts.

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