ÖH: Geldnot an allen Ecken und Enden

Gesamtplan für Lehre und Forschung dringend nötig!

Die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) sieht in der Budgetkürzung bei der Forschung um 16,2 Mio Euro einen weiteren massiven Einschnitt für den Wissenschaftsstandort Österreich.

"Bei der derzeitigen katastrophalen finanziellen Lage der österreichischen Universitäten, ist es unverantwortlich noch mehr Geld bei den Forschungsförderungsfonds zu streichen, da es so noch schwieriger wird, zusätzliche Forschungsmittel zu lukrieren. Das Ziel der Regierung, 2,5% des BIP an Forschungsquote zu bekommen, geht sich mit diesem Fahrplan nicht aus.", kritisiert Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH. Und weiter: "Die Forschung, und insbesondere die Grundlagenforschung, ist auf staatliche Mittel angewiesen. Drittmittel aus Wirtschaftsbetrieben ergeben eine anwendungsorientierte, kurzfristige Forschung, durch die der Forschungsstandort Österreich langfristig nicht gesichert ist.", erklärt Fuchs.

"Die Zusammenlegung des FFF und des FWF ist nicht zielführend, da hier zwei Forschungszweige, die völlig unterschiedliche Bedürfnisse haben, in einen Topf geschmissen werden sollen. Die Forschungspolitik der Regierung ist gelinde gesagt eine Katastrophe.", so Ralph Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH. Weiter: "Es muss ein Gesamtplan erstellt werden, unter Einbeziehung aller Betroffenen und das bald. Die Unis pfeifen aus dem letzten Loch, die Studienbedingungen sind unzumutbar, Erasmus Studierende erhalten ebenfalls weniger Unterstützung und die Forschung wird ausgehungert.", schließt Schallmeiner.

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