Partik-Pablé: 90 Prozent der Asylwerber könne keine Asylgründe namhaft machen

Bundesbetreuung für alle käme Aufruf zur Einwanderung gleich

Wien, 2003-08-18 (fpd) - Es geschehe im Interesse der Österreicher, wenn der Innenminister sich weigere, allen Asylwerbern die Bundesbetreuung zuzuerkennen, erklärte heute die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé. ****

Immerhin, so Partik-Pablé weiter. seien nach Aussagen des Innenministeriums 90 Prozent der Asylwerber tatsächlich Einwanderer, die keine Asylgründe namhaft machen könnten. Würde Österreich allen Asylwerbern die Bundesbetreuung zuerkennen, käme das einem Aufruf zur Einwanderung gleich, anstatt zu signalisieren, daß Österreich strenge Einwanderungsbestimmungen habe und nur tatsächlichen Flüchtlingen das Asylrecht gewähre.

Die NGOs sollten sich die Tatsache, daß die meisten Asylwerber keine Flüchtlinge gemäß der Genfer Konvention seien, bewußt machen und den Innenminister bei seinen Bemühungen für eine Rückwanderung unterstützen und nicht für eine Versorgung auf Staatskosten eintreten, sagte Partik-Pablé. Die Zahl der Asylwerber sei im letzten Jahr auf rund 40.000 gestiegen, was die Belastung Österreichs deutlich zum Ausdruck bringe. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0001