Jost: GKK Kärnten muss Verwaltungskosten reduzieren

Schlechtes Ergebnis im Widerspruch zu den schönen Worten

"Es ist unakzeptabel, dass die Kärntner Arbeitnehmer für ihre Pflichtkrankenversicherung, die Gebietskrankenkasse, im Österreich-Vergleich für die Verwaltung viel mehr zahlen müssen als dies bei den meisten anderen Kassen der Fall ist. Die Führung der Kasse ist aufgefordert, so rasch wie möglich zu begründen, warum sie sich nach dem Burgenland den zweithöchsten Aufwand für die Administration leistet. Ansonsten müsste das Land als Aufsichtsbehörde entsprechende Maßnahmen einleiten", erklärte der Sprecher der FPÖ Kärnten LAbg. Siegfried Jost.

Wie er, Jost, kritisiert stünde der Vergleich des Verwaltungsaufwandes aller Bundesländer-GKK in krassem Gegensatz zu den vielen schönen Worten der Leitung der Kärntner GKK. "Da wurde immer behauptet, dass es ein strenges Kostenmanagement gebe und man mit den Einsparungen voll im Plan liege. Da hat man offenbar ganz falsche Pläne erstellt. Denn das einzige Ziel kann wohl nur lauten, zu den sparsamsten Kassen Österreichs zu gehören und nicht wie jetzt zu den teuersten", meinte Jost.

Wenn die Kärntner GKK wie sie immer sage, eine sehr ungünstige Struktur bei den Versicherten habe (viele ehemalige Pendler, die in ihrer Aktivzeit anderswo Sozialabgaben leisteten, aber nunmehr in ihrer Pension von der GKK Leistungen beziehen), so habe sie eine umso größere Verpflichtung, zumindest so wie andere Schwesternkassen zu dämpfen. Jost stellte abschließend die Frage, in welchem Ausmaß die Pensionsprivilegien innerhalb der GKK Kärnten die Verwaltungskosten in die Höhe treiben.

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