Anschober: Voest-Verkaufsprozess nach absehbarem Nein der EU-Kommission stoppen

OÖ. Landesregierung säumig bei Verhandlungen für Sperrminorität

Linz (OTS) - Die von der Bundesregierung geplanten Auflagen für
die Voest-Privatisierung werden nach aktuellen Informationen offenbar von der EU-Kommission nicht akzeptiert. Die Grünen OÖ befürchten nun den totalen Ausverkauf und die Zerschlagung des Konzerns. Landessprecher Rudi Anschober fordert daher den sofortigen Stopp der Verkaufsverhandlungen und die Beibehaltung einer Sperrminorität der öffentlichen Hand an der Voest.

Heftige Kritik übt Anschober an der oö. Landesregierung. Diese war auf Antrag der Grünen vom Oö. Landtag bereits vor über 5 Wochen aufgefordert worden, rasch Verhandlungen mit der Bundesregierung zu starten, um die Beibehaltung einer Sperrminorität durchzusetzen. "Diese Verhandlungen wurden bis heute nicht geführt und müssen jetzt nach der Absage aus Brüssel sofort gestartet werden, um im Interesse der Voest, der Zulieferfirmen, der MitarbeiterInnen und des Wirtschaftsstandortes Oberösterreich die Notbremse vor einem Ausverkauf zu ziehen," so der Grüne Klubobmann abschließend.

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Rudi Anschober
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