Haiders kulturpolitische Bilanz: Murks, Chaos und Dilettantismus

LH soll Hausaufgaben erledigen statt gute Ratschläge erteilen

Klagenfurt (OTS) - Die Bundesregierung sei durchaus in der Lage, auch ohne die penetranten Einmischungsversuche des Kärntner Landeshauptmannes ihre Aufgaben bestmöglich zu erledigen, ermahnte heute Kärntens ÖVP-Clubobmann Klaus Wutte. Auch Haider müsse mittlerweile zur Kenntnis nehmen, dass es mit Beginn des nächsten Jahres durch die vorausschauende Wirtschafts- und Finanzpolitik der Bundesregierung ohnedies zu einer massiven steuerlichen Entlastung von mehr als 40 Prozent der österreichischen Arbeitnehmer kommen werde. Wutte: "Haider hat in Kärnten genügend Probleme zu bewältigen. Er soll sich endlich entscheiden: Will er Landeshauptmann sein oder Bundespolitiker?""

Wie sehr diese Entscheidung dränge, werde besonders im Kulturbereich deutlich, wo sich rund um die Seebühne alljährlich das selbe Theater abspiele. Verheißungsvollen Ankündigungspressekonferenzen des zuständigen Referenten folge regelmäßig - trotz Bestwetters - die finanzielle Pleite, die nach gegenseitigen Schuldzuweisungen der Steuerzahler ausbaden dürfe. Kärntner Unternehmen, die zuvor im dazugehörigen organisatorischen Chaos gutgläubig und unbürokratisch mitgeholfen hätten, diverse Aufführungen überhaupt über die Bühne zu bringen, würden nach Offenbarung des geschäftlichen Desasters durch die Finger schauen und mit ihren berechtigten Forderungen beim Kultur- und beim Finanzreferenten des Landes auf taube Ohren stoßen. Auch die Klagenfurter Burg sei trotz Abschlusses der Bauarbeiten nach wie vor eine kulturelle Baustelle, weil es bis heute keinen ordentlichen Leiter für den Ausstellungsbetrieb gebe.

Wutte: "Haiders kulturpolitische Bilanz für Kärnten bedeutet nichts als Murks, Chaos und Dilettantismus. Die ÖVP hat zwar die Seebühne als ungewöhnlichen Schauplatz für kulturelle Initiativen unterstützt, den anhaltenden Pfusch können wir aber nicht mehr akzeptieren. Wir verlangen einen ordnungsgemäßen, geregelten und langfristig gesicherten Spielbetrieb im Sinne der ursprünglichen Konzeption, zwischen der Operette in Mörbisch und der Oper in Bregenz eine Musicalbühne am Wörthersee von europäischer Bedeutung zu schaffen. Die Seebühne braucht kontinuierliche Pflege und Aufbau, nicht wöchentlich neue Bocksprünge des Kulturreferenten mit dauernd wechselndem Programm."

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