Koblacher Kanal: Fischsterben wird überprüft

LSth. Egger kündigte Sofortmaßnahmen an

Bregenz (VLK) – Gestern, Dienstag, war im Koblacher Kanal
ein Fischsterben größeren Ausmaßes sichtbar. Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger
veranlasste unverzüglich eine Überprüfung vor Ort. ****

Beim Fischereiverein Koblach fand im Beisein der Fischereiverantwortlichen und der Bezirkshauptmannschaft
Feldkirch eine Besprechung statt. "Es zeigte sich, dass die
geringe Wasserführung im Koblacher Kanal und die große
Hitze zu einer Erwärmung des Wassers und eines
Sauerstoffdefizites führten, wodurch die Fische
verendeten", so Egger. Vor Ort wurden folgende
Sofortmaßnahmen festgelegt: Entfernen der toten Fische und
aus dem Ehbach wird Wasser in den Koblacher Kanal gepumpt.
Die Gerätschaften werden von der FFW Koblach zur Verfügung gestellt, die Durchführung wird durch den Fischereiverein
Koblach überwacht. Die anfallenden Kosten werden laut Landesstatthalter Egger vom Land übernommen.

Der Wasserwirtschaftsreferent kündigte außerdem an, dass weitere Maßnahmen zur längerfristigen Verbesserung der Wasserführung geprüft werden:

-Grundwasseranhebung durch den Bau eines Querriegels im
Alten Rhein in Hohenems
-Überleitung von Wasser aus dem Ehbach in den Koblacher
Kanal

"Von den Fischereivereinen sollten Notfallpläne
ausgearbeitet werden, um zukünftig entsprechende Maßnahmen
setzen zu können", so Egger abschließend.
(chü/ug,nvl)

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