Drogenumschlagplatz Hernals: FP-Matiasek für rigorose Überprüfung der Call Center!

Wien, 2003-08-13 (fpd) - Angesichts der ausufernden Drogenszene in Hernals sprach sich heute die freiheitliche Bezirksvorsteher-Stellvertreterin Veronika Matiasek für ein weitaus rigoroseres Vorgehen der Exekutive als bislang aus. Dabei müsse vor aktuellem Hintergrund auch ein besonderes Augenmerk auf die Call Center gelegt werden. ****

Diese Call-Center, Geschäftslokale, in denen telefoniert und via Internet kommuniziert werden kann, schießen in letzter Zeit wie Pilze aus dem Boden. Was seit längerem von vielen Anrainern dieser Lokale beobachtet wird, ist nun im Zuge einer großen Razzia bestätigt worden: Call-Center haben sich immer stärker zu Drogenumschlagplätzen entwickelt.

"Auch in Hernals ist es für Passanten und Anrainer ganz deutlich wahrnehmbar, daß diese Telefon-Zentren eine wichtige Rolle bei dem Handel mit Rauschgift durch Schwarzafrikaner spielen spielen. Wie man nun den Medien entnehmen kann, ist es für einen, wegen Drogenhandels Verurteilten sogar möglich gewesen, Inhaber eines solchen Centers zu sein. Es ist davon auszugehen, daß dies kein Einzelfall ist. Für mich besteht ein klarer Zusammenhang zwischen diesen Lokalen, die sich rasant vermehren sowie dem ausufernden Drogenhandel. Ich fordere daher, daß besondere Vorsicht bei der Genehmigung solcher Einrichtungen geübt wird. Darüber hinaus sollen diese Einrichtungen - bei gegebenen Verdachtsmomenten - verstärkt in das Visier der Exekutive sowie ihrer Ermittlungen genommen werden", fordert Matiasek. (Schluß)

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