Wirtschaft USA-Europa: Konfrontation brächte Nachteile für Alle

A.T.Kearney-Vice President Paul A. Laudicina bei Alpbacher Wirtschaftgesprächen - 27.-29 August im Congress Centrum Alpbach

Wien (OTS) - Als "nicht sehr signifikant" bezeichnet Paul A. Laudicina, Vice President von A.T. Kearney und Managing Director des Global Business Policy Councils, den Einfluss der aktuellen außenpolitischen Situation auf die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Europa und den USA. Die Wirtschaftsbeziehungen seien so eng verflochten, dass deren Änderung nicht nur schwierig wäre, sondern auch Nachteile für alle Beteiligten brächte, so Laudicina, der bei den kommenden Alpbacher Wirtschaftsgesprächen zu diesem Thema referieren wird. Die gegenwärtigen Probleme der transatlantischen Beziehungen sieht Laudicina in der Vertrautheit der Beteiligten begründet und nicht in einer Entfremdung.

Die diesjährigen Wirtschaftsgespräche des Europäischen Forums Alpbach widmen sich unter dem Generaltitel "Europa und die USA -Clash of Cultures?" einem Vergleich der Wirtschaftssysteme. Von 27. bis 29. August werden im Congress Centrum Alpbach hochrangige Experten - wie z.B. EU-Kommissar Pedro Solbes Mira, Weltbank-Vizepräsident Johannes Linn und US-Ökonom Randall Kroszner -diskutieren. Die österreichische Sicht wird hochrangig von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel vertreten sein. Bei den vom Europäischen Forum Alpbach gemeinsam mit "Austria perspektiv - Ein Institut der Österreichischen Wirtschaft" organisierten Wirtschaftsgesprächen werden neben den ökonomische Belangen auch kulturphilosophische Aspekte erörtert werden.

Als Vortragende konnten renommierte Persönlichkeiten gewonnen werden, darunter ausländische Gäste wie: Tom Easton, Leiter des New-York-Büros des Wirtschaftsmagazins "The Economist"; Theo Sommer, Editor-at-Large der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit"; Charles Maier, Professor am Center for European Studies an der Harvard University und der austro-kanadische Magna-Gründer Frank Stronach. Seitens der Europäischen Zentralbank hat Direktoriums-Mitglied Gertrude Tumpel-Gugerell ihr Kommen zugesagt. Von österreichischer Seite nehmen teil: Bundesminister Martin Bartenstein, Staatssekretär Alfred Finz, IV-Präsident Peter Mitterbauer, WKÖ-Generalsekretär Christian Domany, Karl Aiginger, stv. WIFO-Leiter; IHS-Chef Bernhard Felderer; Microsoft Österreich-Geschäftsführer Andreas Ebert; Rainald Hiller, Geschäftsführer von EMTEC Magnetics ECE; P.S.K.-Generaldirektor Stephan Koren; Investkredit-Generaldirektor Wilfried Stadler, Böhler Uddeholm-Generaldirektor Claus Raidl; UTA-Vorstand Johannes Schwertner sowie die Universitätsprofessoren Manfred Prisching, Wolfgang Mazal, Gunther Tichy und der Rektor der Universität Wien Georg Winckler.

Das Themenspektrum der Plenarsitzungen und Podiumsdiskussionen reicht vom kulturellen und ökonomischen Systemvergleich über den Wettbewerb der Volkswirtschaften, einen Vergleich der Finanzkulturen bis zum Verhältnis zwischen Staat und Privat. Die acht - ebenfalls hochrangig besetzten - Arbeitskreise widmen sich den Themen Bildung, Rechtssysteme, Forschung & Innovation, Corporate Governance, Weltwirtschaftsordnung, Finanzkultur, Ökonomiemodelle als Vorbild, Arbeitswelten und Wertkulturen.

Nähere Informationen unter: http://www.alpbach.org und http://www.austriaperspektiv.at .

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Austria perspektiv - Ein Institut der Österreichischen Wirtschaft
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