Rollende Landstraße München - Salzburg - Linz - Sopron hat Betrieb aufgenommen

LH-Stv. Erich Haider: Verlagerung der LKW auf die Schiene wichtige Entlastung für Straßen

Linz (OTS) - "Die Rollende Landstraße ist ein wichtiger
Bestandteil zur Verlagerung der LKW auf die Schiene und gewährleistet damit eine Entlastung der Straßen" stellt Oberösterreichs Verkehrsreferent Erich Haider fest.

Das Verkehrsressort des Landes Oberösterreich setzt verkehrspolitische Initiativen zur stärkeren Verlagerung von Gütertransporten von der Straße auf die Schiene. Eine kurzfristige Möglichkeit wird in der Intensivierung der RoLa-Verbindungen gesehen, zumal die Kapazität des Terminals Wels nahezu ausgeschöpft ist. Das Verkehrsressort führt Gespräche mit dem BMVIT und ÖBB zur Einführung von RoLa-Verbindungen entlang der Nord-Süd-Achse und zur Entlastung der Donau-Achse:

1. Budweis/Nemanice - Wels - Endpunkt im Süden: diese Verbindung ist dem Land Ober-österreich ein besonderes Anliegen, die Bemühungen werden auch von der tschechischen Seite mitgetragen. Bis September 2003 soll ein definitiver Zeitplan zur weiteren Vorgangsweise vorgelegt werden.

2. Passau / Regensburg - Wels - Ungarn: diese Verbindung soll einen Beitrag zur Entlastung der A8 Innkreisautobahn leisten. Die Gespräche mit der DB sind im Laufen.

Seit Juli dieses Jahres hat die dritte Rollende Landstraße München -Salzburg - Linz - Sopron ihren Betrieb aufgenommen. Nach der jetzigen Sommerpause wird ab 9. Sep-tember wieder der Dauerbetrieb gestartet. Die "Rollende Landstraße" ist ein wichtiges Konzept gegen den zunehmenden LKW-Verkehr. Schon jetzt sind am Walserberg und in Suben über 7.000 und in Wullowitz über 600 LKW täglich zu verzeichnen. Diese Ten-denz ist steigend und wird sich mit der EU-Erweiterung nochmal verstärkt fortsetzen.

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