SP-Haider: Spitzenplatz bei der Gesundheitsversorgung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden!

SP Oberösterreich kämpft gegen Zwei-Klassen-Medizin

Linz (OTS) - Überall dort, wo Österreich im europäischen Vergleich im Spitzenfeld liegt - so auch bei der Gesundheitsversorgung - will die schwarz-blaue Bundesregierung die Leistungen auf EU-Niveau oder darunter drücken und nur mehr eine Mindestversorgung für alle anbieten. Die "Extras", sei es nun bei der Gesundheit oder bei den Pensionen, sollen den Besserverdienern vorbehalten bleiben, die sich diese Leistungen privat finanzieren können", zeigt LH-Stv. Erich Haider auf und stellt klar: "Jeder Oberösterreicher hat ein Anrecht auf beste medizinische Versorgung. Deshalb kämpft die SPÖ gegen alle Tendenzen hin zu einer Zwei-Klassen-Medizin, bei der die sozial Schwachen, die Älteren, Familien, Behinderte und chronische Kranke die Verlieren sind. Unser Spitzenplatz bei der Gesundheitsversorgung darf nicht aufs Spiel gesetzt werden!"

Der Weltgesundheitsreport der WHO bestätigt, dass Österreich mit seinem Gesundheitswesen bei Qualität und Wirtschaftlichkeit im internationalen Spitzenfeld liegt - also in jeder Hinsicht effektiv ist. In einer Bewertung des Gesundheitssysteme von 191 Staaten erreichte Österreich den Rang 9. Weit abgeschlagen hinter uns liegen Staaten wie Deutschland (Rang 25), die Schweiz (Rang 20) und die USA (Rang 37). Auch im Kostenvergleich liegt das österreichische Gesundheitssystem unter den Top Ten der Weltrangliste. So haben in Österreich die gesamten Gesundheitsausgaben nur einen Anteil von 8,3% am Bruttoinlandsprodukt, die öffentlichen Ausgaben machen nur 6% aus. Zum Vergleich: Deutschland 10,7% bzw, 8,3%. Ähnlich niedrig liegen bei den öffentlichen Ausgaben die USA, nämlich bei 6,5 Prozent. Allerdings gibt es dort einen sehr hohen Gesamtkostenanteil von 13,9% Anteil am Bruttoinlandsprodukt. "Das heißt nichts anderes, als dass dort die Bürger einen unverhältnismäßig hohen Anteil der Gesundheitskosten selbst bezahlen müssen .dorthin steuern wir auch mit der schwarz-blauen Gesundheitspolitik", zeigt Erich Haider auf.

Für die SPÖ gilt: Gesundheit darf keine Frage des Einkommens, keine Frage des sozialen Standes und keine Frage des regionalen Zugangs sein. Daher ein klares Nein zu den "bitteren Pillen" von Schwarz-Blau: Keine Selbstbehalte bei Arztbesuchen, keine Freizeitunfallgebühr und die Beibehaltung der gesetzlichen Kranken-Pflichtversicherung. "Notwendiges zusätzliches Geld für das Gesundheitswesen darf nicht ausschließlich von Kranken eingehoben werden, sondern muss solidarisch von Gesunden und Kranken, von Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufgebracht werden", fordert Haider.

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