Partik-Pablé urgiert Hausordnung für Flüchtlingslager Traiskirchen

Wien, 2003-08-13 (fpd) - Die freiheitliche Sicherheitssprecherin Dr. Helene Partik-Pablé widersprach heute den Behauptungen der NGOs, daß die von Minister Strasser ausgewählte Betreuungsfirma European Homecare an der Schlägerei im Flüchtlingslager Traiskirchen schuld sei. Wie Partik-Pablé betonte, habe es im Flüchtlingslager seit jeher derartige Auseinandersetzungen gegeben. Auch der Bürgermeister habe sich über das Verhalten der Flüchtlinge beschwert. ****

Das wahre Problem liege darin, daß es keine Hausordnung für das Lager gebe, bemängelte Partik-Pablé. Strasser habe eine solche zwar schon längst versprochen, aber bislang noch nicht erlassen. Nach wie vor könnten auch nicht im Lager lebende Personen ein- und ausgehen. Es gebe keine Kontrollen.

Wie Partik-Pablé ausführte, würde die Erlassung einer Hausordnung mit Rechten und Pflichten, an deren Nichteinhaltung auch Konsequenzen gebunden wären, Anlaßfälle wie den derzeit diskutierten verhindern. Wenn der Streit einmal so eskaliere, könnten auch zehn oder mehr Sozialarbeiter nichts mehr ausrichten. (Schluß)

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