AK-Tipp: Nach verpatztem Urlaub sofort Reiseveranstalter anschreiben (2)

Wien (AK) - Eigentlich sollten es die schönsten und erholsamsten Tage des Jahres werden, doch erlebten viele KonsumentInnen mitunter ihre blauen Wunder, wie die AK-Urlaubsbeschwerden-Auswertung zeigt. Die AK-Konsumentenschützer raten daher: Machen Sie nach der Urlaubsreise Ihre Ansprüche sofort mit einem eingeschriebenen Brief gegen den Reiseveranstalter geltend. Die AK-Auswertung sowie weitere nützliche Infos finden Sie unter www.konsumentenschutz.at.

Tipps der AK-Konsumentenschützer
+ Machen Sie nach der Rückkehr aus dem Urlaub Ihre Ansprüche mit einem eingeschriebenen Brief gegen den Reiseveranstalter geltend. Einen Musterbrief finden Sie auf der AK Homepage unter www.konsumentenschutz.at.
+ Lassen Sie sich nicht bei Ihren berechtigten Beschwerden mit Gutscheinen abspeisen. Eine Preisminderung ist in bar zu gewähren. Wie hoch Ihre Ansprüche sind, können Sie aus der "Frankfurter Tabelle" ersehen, die Sie ebenfalls im Internet auf der AK Wien Homepage finden.
+ Hatte der Urlaub wegen solcher Mängel keinen Erholungswert oder war der Erholungswert dadurch zumindest erheblich beeinträchtigt, kann unter Umständen auch Schadenersatz für entgangene Urlaubsfreude geltend gemacht werden. Es sprechen aber nicht alle Gerichte einen solchen Schadenersatz zu, und eine gesetzliche Regelung ist erst für nächstes Jahr angekündigt. Lassen Sie sich daher über die näheren Voraussetzungen von einer Konsumentenschutzeinrichtung beraten.
+ Für den nächsten Urlaub: Beanstanden Sie Reisemängel sofort vor Ort. Dokumentieren Sie die Mängel zu Beweiszwecken - Fotos, Zeugen, Videos.
+ Zoff im Urlaub? Die AK-Konsumentenschützer beraten Sie von Montag bis Freitag von 8.00 bis 12.00 Uhr - Tel. 501 65 209.

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AK Wien
Doris Strecker
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