SPÖ-Niedermühlbichler an FPÖ-Kabas: Verhüttelung der Innenstadt für Fiakerpferde keine Lösung!

Verantwortung für Maßnahmen zur Linderung der Hitzeauswirkungen liegt bei den Fiakerbetreibern

Wien (SPW-K) - "Eine Verhüttelung oder sonstige Beinträchtigungen von denkmalgeschützten Zonen im Bereich der Fiakerstandplätze in der Innenstadt kommen sicher nicht in Frage", stellte Montag der Bezirksvorsteher-Stv. der Inneren Stadt, Georg Niedermühlbichler, zu den Vorstellungen von FPÖ-Klubobmann Kabas im Zusammenhang mit dem Schutz der Fiakerpferde vor der heißen Witterung fest. Die Verantwortung für Maßnahmen zur Linderung der Hitzeauswirkungen für die Pferde liege bei den Fiakerbetreibern, so der Bezirkspolitiker. Der von Niedermühlbichler präsentierte Alternativvorschlag sieht eine Reduzierung der Einsatzzeiten der Gespanne vor.

Es sei jedenfalls unmöglich, etwa im Bereich des Stephansdomes, des Helden- oder des Michaelerplatzes meterhohe Abdeckplanen oder gar Pferdeboxen aufzustellen, setzte Niedermühlbichler seine Ausführungen fort. Zudem sei bei der Standortfestlegung sehr wohl darauf Bedacht genommen worden, dass es Ausweichmöglichkeiten zu während bestimmter Tageszeiten schattigen Plätze gebe. Sein Vorschlag, der dem Tierschutz wohl am ehestens entspräche, wäre eine Art "Hitzeferienlösung". Die Fiaker könnten ein Übereinkommen treffen, abwechselnd jeweils nur eine gewisse Anzahl von Tagesstunden - und damit kürzer als bisher - im Einsatz zu sein. Angesichts der von vielen Fiakerbetreibern selbst beklagten Situation, dass es zuviele "Zeugln" gäbe, wäre eine solche Koordination durchaus sinnvoll, meinte Niedermühlbichler. Bedauerlich sei jedenfalls, dass einmal mehr die Wiener FPÖ versuche, politisches Kleingeld auf dem Rücken der durch die Hitze leidenden Pferde zu münzen und der Stadt schuldhaften Verhalten unterschieben wolle. (Schluss)

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