Lobaubrücke fügt sich harmonisch in die Umgebung

Holz anstelle von Stahlbeton beim Eingang zum "Nationalpark Donauauen"

Wien (OTS) - Wer im 22. Bezirk der Saltenstraße nach Süden folgt, kommt in der so genannten Mühlau über das Mühlwasser zum Eingang in den "Nationalpark Donauauen" - seit 1958 auf einer Stahlbetonbrücke zu queren. Diese alte Konstruktion entsprach weder im Augenschein den heutigen Vorstellungen eines "Nationalparkzugangs" noch wurde sie den Anforderungen des Wirtschaftsverkehrs der MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetriebe der Stadt Wien (Geschäftsgruppe Umwelt), gerecht. Schon im heurigen Frühjahr hatte Forstdirektor DI Andreas Januskovecz eindringlich auf diesen Schwachpunkt hingewiesen. Was lag also näher als mit der MA 29 - Brückenbau und Grundbau (Geschäftsgruppe Stadtentwicklung und Verkehr) an die Planung einer neuen Mühlwasserquerung heranzugehen. Die weiteren Schritte zur Realisierung wurden unter der Federführung der MA 29 rasch getan, das neue Brückenobjekt präsentiert sich als Stahltragwerk, das sich aber durch die reichliche Verwendung von Holz - das übrigens von der MA 49 beigestellt wurde - sehr harmonisch in die Umgebung einfügt.****

Das neue Bauwerk - wie schon erwähnt eine Stahl-/Holzkonstruktion - weist eine Fahrbahn mit 4 Metern Breite und einen davon abgesetzten (10 Zentimeter höher) Gehweg mit 1,5 Metern Breite auf. Der direkt über dem Mühlwasser liegende Brückenabschnitt ist - abgesehen von den Stahlträgern - zu Gänze in Holz ausgeführt; davor auf beiden Seiten die Geländer. Neben dem reinen Brückenbau waren auch flankierende Maßnahmen wie Einbautenumlegungen, Böschungssicherung u.ä. durchzuführen. Insgesamt wurden von der MA 29 Gesamtkosten von fast 150.000 Euro (rund 2,06 Millionen Schilling) veranschlagt.

Allgemeine Informationen:
o MA 29 - Wiener Brückenbau und Grundbau:
http://www.wien.gv.at/ma29/
o MA 49 - Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien:
http://www.wien.gv.at/wald/

rk-Fotoservice: http://www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) pz

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